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07.05.2009, 12:02

Ernährung - eine kleine Kolumne

Diese Kolumne beschäftigt sich mit der richtigen und gesunden Ernährung. Eines Vorweg: Die gesunde und richtige Ernährung gibt es nicht. Was für den einen das beste Essen ist, kann für den nächsten das pure Gift sein. Diese Kolumne will aber nicht sagen, dass man nun essen soll wie ein Schwein sondern nur, dass man beim Thema Ernährung genauso logisch sein sollte wie beim Thema Training.

Ich fand es immer erstaunlich wie stark sich manche mit diesem Thema auseinandersetzen. Meiner Meinung nach hat eine wirklich durchdachte und geplante Ernährung nur Sinn, wenn man sich einen neuen Ernährungsstil zulegen möchte (bei stark Übergewichtigen fehlt jedes Gefühl für Mengen und Nahrung im allgemeinen, sie müssen es wirklich oft erst wieder lernen normal zu essen) oder aber in einer Wettkampfvorbereitung, wo es irgendwann um KFA unter 10% geht (bitte auch nicht vergessen, dass diese WK-KFA auch mit Medikamenten erreicht werden). Ansonsten spielen bei der Ernährung so viele Faktoren mit rein, dass es beinahe unmöglich wird sich wirklich auf einen Plan verlassen zu können.

Im Grunde reicht es mit Verstand zu essen und nicht maßlos zu sein. Denken wir logisch: Ist es für den Körper wirklich wichtig woher er seinen Aufbaustoffe bekommt? Macht er tatsächlich einen Unterschied zwischen Pute und Reis und Currywurst mit Pommes? Wenn dem wirklich so wäre, dann würde der Körper so nicht mehr existieren. Keiner von uns konsumierte während seiner Wachstumsphase Nr. 1 Nahrung nach Plan. Als Babies und Kleinkinder aßen wir alles was auf dem Tisch kam, bestimmte Nahrungsmittel verschmähten wir, andere nicht usw usw. Ständig schwankte unser Körper zwischen katabolen und anabolen Zuständen, und keiner von uns trank in einer katabolen Phase schnell einen Whey-Shake mit Dextrose um aus dem katabolen Fenster zu kommen. Nach dem spielen auf dem Spielplatz kannten wir auch kein anaboles Fenster, wir hatten einfach Hunger und haben gegessen.

Nun ist das ein krasser Vergleich, soll aber nur verdeutlichen, dass wir ständig mit anabolen und katabolen Zuständen konfrontiert waren und uns unser Körper immer das richtige Signal gab, z.B. Hunger und Durst. Hunger wenn der Körper mehr Nahrung von irgendwas brauchte...z.B. nach dem spielen wollen Kinder oft was süßes und haben richtig Heißhunger drauf...dieses Signal bekommen sie von ihrem Körper, der eine Unterzuckerung feststellte durch den vielen "Sport". Den Durst bekam das Kind durch den Verlust von Wasser und Elektrolyten etc durchs schwitzen usw.

Auf was ich hinaus will: Der Körper ist ein kleines Wunder das mit vielen Steuerungsmechanismen ausgestattet ist. Wir sind besser als jede Maschine denn wir haben etwas, was in den nächsten Jahren wohl in diesem extrem keine Maschine haben wird:

Die Möglichkeit zur Adaption (Anpassung).

Wir passen uns aber nicht nur ans Training an, sondern auch an die Ernährung. Der Körper reguliert ständig Parameter so dass es für uns beinahe unmöglich ist, überhaupt das "richtige" zu tun. Im Grunde ist es einfach: Der Körper braucht einen Reiz der ihm aus seinem Gleichgewicht bringt...nämlich das Training. Die Adaption und die Umsetzung macht er von selbst...er muss es tun, da sonst sein Überleben nicht mehr gerechtfertigt ist. Für ihn spielt es keine Rolle ob er nun sich mit nem Döner repariert oder mit nem Stück Hühnchen.

Es ist wie bei den Kindern. Dort hatten wir automatisch kein echtes Gleichgewicht, die anabolen Prozesse waren stärker. Nun als Erwachsener sind wir in einem Gleichgewicht, haben aber eine Möglichkeit gefunden dieses Gleichgewicht zu stören, nämlich das BB. Die Herstellung des Gleichgewichts macht der Körper selber.

Dies wird eine Kolumne, die sich über mehrere Teile erstreckt...viel Spaß dabei ;)

Achja im übrigen sind alle Aussagen wissenschaftlich von unabhänigigen Instituten bestätigt...wird also keine Märchenstunde.

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07.05.2009, 12:03

Teil 1

Sport zum Abnehmen!?

Durch Sport nehmen nur die wenigsten Leute ab, da die Gewichtsabnahme so gut wie nichts mit der aufgenommen kcal-Bilanz zusammenhängt. Im Gegenteil, manche Sportarten erhöhen sogar das Gewicht, und dies nur bedingt durch den Aufbau von Muskulatur. Bei Schwimmern kann man nachweisen, dass das Unterhautfettgewebe zunimmt, da der Körper einen Dämmstoff benötigt, der den Körper vor dem Auskühlen schützt.
Menschen nehmen meist nur die ersten 6 Monate ab, danach stellt sich der Gewichtsverlust ein. Dies liegt aber vor allem daran, dass viele Menschen sich kaum noch bewegen und sich der Körper einfach wieder in die Richtung entwickelt, an dem er bei einem normalen Bewegungsdrang (wie z.B. als wir noch Jäger und Sammler waren) eingependelt hat. Sobald der Körper sein Gleichgewicht erreicht hat, ist dann auch Schluß mit dem Gewichtsverlust durch Sport.

Der BMI als Gewichtsindikator
Der BMI hat rein gar nichts mit dem Idealgewicht zu tun. Sobald ein Mensch z.B. lange Oberschenkelknochen besitzt, besitzt er auch einen niedrigeren BMI. Frauen mit einer großen Oberweite oder Männer mit breiten Schultern haben auch sehr schnell einen ungesunden BMI. Kraftsportler oder Menschen die größtenteils körperliche Arbeit leisten, kommen sehr schnell in den Bereich stark übergewichtig bis fettsüchtig.
Der BMI nützt damit vor allem einer Gruppe: Den "Diätexperten" aus der "Diätszene" die den Menschen mit solchen Argumenten das Geld aus der Tasche ziehen möchten. Ein ansteigender BMI mit zunehmenden Alter ist etwas ganz natürliches und kommt auch in der Tierwelt vor. Lediglich Leptosomen, auch Hautständer genannt, haben eine realistische Chance auf einen dauerhaft "gesunden" BMI.

Bestimmte Lebensmittel schützen gegen Krebs
Immer wieder werden diverse Lebensmittel angepriesen, die gegen Krebs schützen sollen. Ein sehr beliebtes Anti-Krebs-Futter soll dabei der Brokkoli sein. Nun es stimmt tatsächlich, dass Brokkoli Anti-Östrogen wirkt und damit das Risiko bestimmter Krebsarten reduziert (z.B. Brustkrebs). Was aber dabei nicht erwähnt wird ist, dass Brokkoli dafür aber die Entstehung von anderen Krebsarten wie Leberkrebs und Colonkrebs begünstigt. Wer also Brokkoli mag, kann diesen gerne essen, wer nicht kann guten Gewissens drauf verzichten.

Cholesterin und Ernährung
Mit einer cholesterinbewussten Ernährung kann man so gut wie nichts erreichen. Hier wurde wieder dem Mensch weiß gemacht, dass sein Körper trotz der seeeeeeeeehr langen Evolution schlecht arbeitet. Der Körper regelt den Cholesterinspiegel von selbst. Sobald er wenig Cholesterin von außen bekommt, fährt er einfach die Eigenproduktion hoch. Mehrer Studien an über 25000 Leuten haben ergeben, dass es keinen Unterschied macht ob man sich nun Cholesterinbewusst ernährt oder nicht, der Durchschnitt war immer identisch.

Was die kcal-Bilanz eines Menschen wirklich beeinflusst
Der entscheidende Faktor ob ein Mensch dünn oder dick wird und wie er Nahrung verwertet ist seine Darmflora. Die ist auch der Grund, weshalb diäten mit kcal-Angaben absolut sinnfrei sind. Natürlich mag eine Diät für eine gewisse Zeit funktionieren, da man dem Körper einfach eine Mangelsituation vorspielt. Der Körper nimmt also bis zu einem bestimmten Punkt X ab und verbrennt, was er nicht brauchen kann. Wenn der Punkt X erreicht ist, dann muss man noch weniger essen usw usw. Nun wird kaum ein Mensch ständig in einer Diät leben, was für den ganzen Organismus alles andere als gesund ist. Also wird irgendwann die Ernährung wieder normalisiert und prompt baut der Körper wieder seinen Gleichgewichtszustand auf. Der Körper reguliert sich immer selbst auf ein Level, welches für ihn am effizientesten ist.
Zurück zur Darmflora. Ernährungswissenschaftler wissen schon lange, dass diese der wichtigste Faktor ist. Dies kann man bei jedem Tier einfach austesten. Entzieht man einem Lebewesen die Darmbakterien, so muss dieses Lebewesen futtern futtern futtern um nicht vom Fleisch zu fallen. Nun gibt man diesem Lebewesen eine größere Menge an Darmbakterien und reduziert sogar die Futtermenge. Das Tier wird überdurchschnittlich viel Fett ansetzen obwohl sie weniger kcal zu sich nimmt.
Man weiß deshalb auch, dass die kcal-Werte auf Nahrungsmitteln keinerlei Bedeutung für einen Menschen haben, wenn diese nicht genau auf seine Darmflora abgestimmt ist. Deswegen gibt es für keinen Menschen eine richtige kcal-Zufuhr. Mensch 1 könnte z.B. eine Menge an Fett-kcal zu sich nehmen, seine Darmflora kann es nicht richtig verwerten, er wird also nicht zunehmen. Mensch 2 kann dagegen Fett-kcal sehr gut verwerten und wird daher das Fett zur Energiegewinnung nutzen und speichern.
Wenn man nun sieht, wieviele unterschiedliche Nahrungsmittel wir konsumieren und aus wievielen unterschiedlichen Molekülen diese bestehen kann man sich sehr schnell ausmalen, wie stark sich ein Mensch an kcal-Angaben orientieren kann.

Diabetes
Ernährung hat keinerlei Auswirkungen auf Diabetes. Keine Studie konnte bisher einen Zusammenhang belegen, weder Zucker, noch Weißmehl, noch Pommes oder Wurst und Fleisch haben Auswirkungen darauf.
Die ansteigende Diabetes-Quote ist einfach generiert von den Medizinern. Diese Fachwelt senkte die Grenzwerte für eine Diabeteserkrankung immer weiter herab um immer mehr Leuten teure Medikamente und Therapien anbieten zu können. Im Endeffekt ist Diabetes Kommerz vom Feinsten.
Weder ein statistisches Bundesamt noch das Rober-Koch-Institut konnten einen realen Anstieg der Diabetes feststellen.

Was passiert noch bei einer Diät
Auch hier kann man wieder erkennen wie gut der menschliche Körper funktioniert. Sobald er weniger kcal als nötig bekommt beginnt er sofort den Appetit hochzuschrauben, dies merkt man z.B. daran was passiert, wenn man einem Diätmenschen Nahrung im Überfluss zur Verfügung stellt...er wird fressen wie ein Schwein und das Sättigungsgefühl wird erst sehr spät einsetzen. Denn auch dieses wird vom Körper angepasst. Viele Leute denken z.B. sie könnten den Körper mit Volumenreicher Nahrung wie fettreduziertem Quark dazu bringen, satt zu sein. Nun das mag Anfangs funktionieren, bis der Körper feststellt, dass er zwar viel Nahrung bekommt, diese aber nicht für seinen Energiebedarf reicht. Der Körper wird sich das für die nächste Nahrungsaufnahme merken und das Sättigungsgefühl immer weiter nach hinten verlagern.
Der Körper ist sogar derart gut organisiert, dass ihm auch die Anzahl der Mahlzeiten egal ist. Nehmen wir an man isst nur morgens eine Kleinigkeit und dann nichts mehr. Nun isst man Abends etwas, der Körper wird nun nach so viel Nahrung verlangen, bis er seinen Bedarf gestellt hat. Lässt man den Körper rein instinktiv arbeiten stellt man fest, dass man jeden Tag auf die gleiche verwertete kcal-Menge kommt...ob nun 3 oder 10 oder nur 1 Mahlzeit spielt keine Rolle. Der Körper passt sich an und wird dementsprechend mit den Indikatoren Appetit und Sättigungsgefühl spielen.
Leute die häufig essen haben auch dauernd Appetit, dafür setzt das Sättigungsgefühl früh ein. Leute die nur ein oder zweimal am Tag essen haben kaum Appetit, da der Körper sich auf eine Uhrzeit etc eingestellt hat und weiß, dass er noch Nahrung bekommen wird. Bei ihm setzt nur bei den Mahlzeiten das Sättigungsgefühl sehr spät ein, um möglichst viel Nahrung aufzunehmen.
Manchmal tut uns Menschen ein Blick in die Steinzeit gut um die Ernährung des Menschen zu begreifen.

Dies ist auch der Grund weshalb Light-Produkte etc nicht funktionieren. Man mag den Gaumen überlisten können, nicht aber das Darmhirn. Innerhalb von Stunden stellt es den Stoffwechsel um und meldet, dass nun kein echtes Nahrungsfett mehr ankommt, sondern ein Ersatz, deswegen muss echtes Fett gespeicher werden um der evtl länger andauernden Dürre-Periode zu entgehen.

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07.05.2009, 12:04

Was ist und was macht das Darmhirn

Das Darmhirn (enterales Nervensystem ENS) ist enthält ebenso viele Nevenzellen wie unser ZNS und ist sowas wie ein eigenes Gehirn. Das ZNS kümmert sich um alles was bewusst abläuft, dass ENS arbeitet im Hintergrund. Das ZNS kümmert sich als darum das wir bewusst Hunger bekommen, gesteuert wird die Sache aber vom ENS. Das ENS sagt z.B. ich brauche mehr Flüssigkeit, das ZNS meldet uns ein Durstgefühl oder das ENS stellt eine Unterzuckerung fest, das ZNS sorgt für Heißhunger auf süßes. Das ENS ist entwicklungsbiologisch auch das ältere System und der Chef. Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen der Verstand über das System "siegt" und sich weigert auf die Bedürfnisse und Signale des Körpers einzugehen. Zwei beispielhafte Erkrankungen wären die Anorethiker (Magersüchtige) und die Orthoretiker (zwanghafte Gesundesser).

Wie stark beeinflussen die Medien unser Essverhalten und das Schönheitsideal

Stärker als man glauben mag. Früher waren in praktisch allen Kulturen Fettreserven normal.
Ein paar schöne Beispiele für den Wandel durch Medien:
Bis 1995 gab es auf den Fidschi-Inseln so gut wie keine Magersüchtigen und Voll-Frauen galten als schön. Doch dann wurden amerikanische Serien wie Baywatch etc auch auf den Inseln ausgestrahlt. Innerhalb von 3 Jahren stieg die Quote der Magersüchtigen Mädchen auf 15%.
Aktuell passiert gleiches in der arabischen Welt. Bisher galten dort auch Voll-Frauen als schön und nun werden sie vom westlichen "Schönheitsideal" überrannt und inzwischen leben 50% der Mädchen dort in einer dauerhaften Diät und 10% zeigen schon erste Anzeichen von Magersucht.

Wieso wird der Jojo-Effekt immer extremer?

Der Körper speichert jede Diät durch die er gegangen ist ab und rüstet immer weiter mit Reserven auf. Je radikaler die Diät, desto mehr Reserven wird der Körper wieder aufbauen. Bis der Körper diese Reserven wieder als unnötig ansieht und die Zellen abbaut vergehen meist Jahre. Zwar können durch eine erneute Diät die Reserven wieder geleert werden, dies bestätigt aber nur den Körper und die Zellen wird er damit erst recht nicht abbauen.
Für den Körper spielt es einfach keine Rolle was die Hungernot auslöst, er weiß es einfach nicht, ob es nun eine echte Nahrungsknappheit ist oder ein kaputtes suggeriertes Schönheitsideal.

Warum sind kcal-Angaben so falsch und warum werden sie nicht ausgebessert?
Kcal-Angaben oder Joule-Angaben sind dann richtig, wenn man z.B. eine Maschine mit Holzkohle antreibt. Dafür ist der Brenntwert sogar genau. Beim Menschen hat man einfach das Problem, dass jeder Mensch Lebensmittel anders verwertet. Auch hier wurden schon Dinge unternommen. Man wollte z.B. den Durchschnitt der Verwertung berechnen und einen Balaststofffaktor in die kcal mit einrechnen. Leider war dies zum Scheitern verurteilt. Die Forscher wollten es über die Ausscheidungen des Menschen versuchen, schließlich muss man diese wieder abziehen. Nun war auch die Verdauung bei jedem Menschen anders und jeder hatte eine unterschiedliche Kot-Zusammensetzung (Darmflora, Darmzellen, Restnahrung), die auch noch oft variert. Die unabhänigen Forscher dieser Welt haben den kcal-Tabellen den Spitznamen "Comedy of Errors" gegeben, was eine Anspielung auf das fabrizierte Komödienstadel dieser Forschung angeht.

Wieso kann Low-Carb depressiv machen?
Durch die Vermeidung von KH kommt es im Gehirn zu einem Serotoninmangel. Serotonin ist ein neuronaler Botenstoff der uns Gefühle wie Zufriedenheit und Entspannung vermittelt. Übrigens kann man bei allen Zwangsstörungen (Adoniskomplex und Magersucht) und Depressionen einen Serotoninmangel verzeichnen. Sollte ein diätlebender Mensch also unter Verstimmungen, Reizbarkeit und ständiger Anspannung klagen, so reicht oft der Griff zu einer leckeren KH-reichen Mahlzeit um den Serotoninmangel anzupassen. Problematisch wird es bei Menschen, die sehr lange ein Low-Carb-Diät durchführten. Der Serotoninpegel könnte sich schon fest nach unten reguliert haben, in diesem Fall können oft Antidepressiva der einzige Ausweg sein.

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07.05.2009, 15:09

wenn du jetzt noch dazuschreibst wie man die bakterien aus der darmflora dezimieren kann und dadurch fressen kann wie man will isses perfekt :D

Zitat

der tolle hugo boss coverman muss halt mit seinen knackigen 32,5 kg auf 174 cm grösse ein sixpack haben, die dame von welt braucht idealmasse und darf zwar cellulite haben, aber nicht mehr als körpergrösse minus 180 wiegen.

Lucifer

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07.05.2009, 15:31

@ÖCDC - Kennst du Antibiotika?

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Simon

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6

07.05.2009, 15:40

Interessanter Artikel.

Zitat von »TakeYourChance«

Ziel für morgen: nach dem Beintraining nur noch so gehen zu können, als hätte ich mich im Knast nach nem Stück Seife gebückt.

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07.05.2009, 20:30

Guter Artikel. Was mir nur auf Anhieb aufgefallen ist war:

Zitat

Cholesterin und Ernährung
Mit einer cholesterinbewussten Ernährung kann man so gut wie nichts erreichen. Hier wurde wieder dem Mensch weiß gemacht, dass sein Körper trotz der seeeeeeeeehr langen Evolution schlecht arbeitet. Der Körper regelt den Cholesterinspiegel von selbst. Sobald er wenig Cholesterin von außen bekommt, fährt er einfach die Eigenproduktion hoch. Mehrer Studien an über 25000 Leuten haben ergeben, dass es keinen Unterschied macht ob man sich nun Cholesterinbewusst ernährt oder nicht, der Durchschnitt war immer identisch.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe klappt genau diese Regulation des selbst produzierten Cholesterins bei den Leuten die damit Probleme haben net richtig, weshalb sie auf externe Zufuhr so weit wie möglich verzichten sollten. Bei Leuten die jedoch keinerlei Probleme haben trifft das oben genannte jedoch zu.

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07.05.2009, 20:41

RIchtig erkannt so ist es.

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07.05.2009, 21:45

antibiotika zum abnehmen, klingt gut^ ^

Zitat

der tolle hugo boss coverman muss halt mit seinen knackigen 32,5 kg auf 174 cm grösse ein sixpack haben, die dame von welt braucht idealmasse und darf zwar cellulite haben, aber nicht mehr als körpergrösse minus 180 wiegen.

Lucifer

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07.05.2009, 22:20

Allein der Name leitet es schon her ^^

Anti = gegen
Bios = Leben

Das Zeug killt sämtliche Bakterien im Darm, aber ob es sich zum abnehmen eignet, wage ich zu bezweifeln, sonst wäre es in aller Munde. Abgesehen gibt es viele gute Bakterien in der Darmflora - es trifft also auch die falschen und ehe man sich versieht, hat man sprichwörtlich Scheisse an den Hacken ^^

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07.05.2009, 22:21

So ist es...der Körper braucht Bakterien...ohne wirds schwer die Nahrung zu verwerten. Du verhungerst obwohl du isst ;)

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08.05.2009, 13:11

Du verhungerst obwohl du isst ;)
ein traum würde wahr werden.
mirs schon klar das das net geht,mensch, bissl spass muss sein :)
achja voll vergessen, gute arbeit barrow.

Zitat

der tolle hugo boss coverman muss halt mit seinen knackigen 32,5 kg auf 174 cm grösse ein sixpack haben, die dame von welt braucht idealmasse und darf zwar cellulite haben, aber nicht mehr als körpergrösse minus 180 wiegen.

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08.05.2009, 13:14

Hehe :D
evtl sollten wir das mal den Models sagen, dann können sie aufhören mit Schilddrüsenhormonen, Wattepads mit O-Saft und Koks :D

jay

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08.05.2009, 15:35

Richtig gut geschrieben. Weiter bitte =) und danke für die Mühe.

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10.06.2009, 00:14

Hey Barrow,

super Arbeit. :)

Also ich kann nur sagen "wow". Ich find immer wieder interessant zu lesen wie unser Körper so funktioniert.
Voralldingen irgendwie beruhigend zu wissen, dass er so funktioniert ohne unser Beitun.
Stellt euch mal vor wir müssten all unsere Organismus selber steuern, ich glaube mein Körper wäre zum scheitern verurteilt. ^^

Naja der Artikel hat jetzt wieder viele Fragen und Anregungen in meinem Kopf ausgelöst, werde morgen meinen Beitrag mal editieren, bin jetzt aber zu müde. ^^

gn8

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11.06.2009, 16:26

Nett geschrieben. Da erkenn ich vieles wieder. Der Körper ist echt ein Kampfschwein und man kommt zumeist doch auf seine Kalorien.

Was ich korrekt finde ist, dass die Idiotendiäten á la Brigitte oder sonstwas für sinnfrei erklärt werden. Jedoch klingt der Artikel irgendwie so unterschwellig wie ein Hasslied auf alle Diäten, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Denn besonders im Bodybuilding ist doch bewiesen, dass man seinen Körper mit einer vernünftigen herangehensweise dauerhaft verändern kann. Dazu muss manch einer eben mal den Diät-Turbo fahren, um nochmal eine neue Marke zu setzen, von der aus man weiterarbeiten kann.

Den zweiten Kritikpunkt sehe ich bei dem Abschnittchen über Low-Carb-Depris:

Ich bin, wenn der Schweinehund im Wochenende geblieben ist, Low-Carbler und hab überhaupt keine Probleme damit. Ich fühle mich ganz im Gegenteil ruhiger, kontrollierter und ausgeglichener, wenn ich meine KH´s logisch einsetze. Wenn ich wieder auf Scheißaktionen mit KH´s abrutsche oder außer Haus teils aus Willensschwäche teils aus Höflichkeit irgendwas suboptimales mitesse, entgleitet mir die Sache ziemlich schnell und ich denk die ganze Zeit ans Futtern. Wenn ich in ner ruhigen Minute über solche hungergesteuerten Stunden nachdenke, dann kann ich das garnicht leiden zu bemerken, dass ich mich nicht im Griff hab.

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11.06.2009, 18:37

Diäten sind insofern schwachsinnig, da der Körper nach dem Beenden dieser wieder in sein altes Schema zurückfällt was das Körpergewicht angeht. Man hat dann eben nur die Möglichkeit sein ganzes Leben lang zu diäten, was mehr als ungesund ist. Außerdem ist dieser KFA den wir alle so mächtig cool finden (10% und drunter) auch nicht gerade das Optimum wenns um Leistungsfähigkeit und Gesundheit geht. Wir sind halt ständig konfrontiert mit Sixpacks, vergessen hier aber dann oft, dass diese nur eine Momentaufnahme darstellen. Die wenigsten...sehr wenige...halten so einen KFA dauerhaft...meist sind das einfach die übelsten Hautständer die sowas fertig bringen. Gibt ja so Leute die von Natur aus einfach rappel dürr sind. Für einen normalen Mann wird der KFA eher zwischen 12 und 20% liegen. Diäten sind mal ganz nett für einen bestimmten Termin, aber eben keine Dauerlösung.

Zu zweitens. Das ist super für dich und ich wäre in der Hinsicht auch gerne so. Allerdings drehe ich bei weniger als 150g KH am Tag nach spätestens 4 Tagen durch. Das low-carb diäten depressiv machen können ist aber inzwischen hinreichend wissenschaftlich belegt.

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11.06.2009, 19:11

Zur ersten Antwort:

Ich versteh den Ansatz, das stimmt soweit auch. Aber für uns BB ist die Sache mit dem Körpergewicht nicht das Maß aller Dinge wie beim Durchschnittsbürger. Es ist ja unsere Dauerbeschäftigung, unser Gewicht langfristig zu steigern oder bei einer gewissermaßen "unnatürlichen" Körperzusammensetzung, die mitnichten Resultat eines westlich-bürgerlichen Lebensstils sein kann, zu halten.


zu Low-Carb:

Es gibt Low-Carb Diäten, die einfach Kagge sind, wenn sie nicht durchdacht sind. Dann dreht man auch ab. Ich halts bei mir immer so:
"Bewusst zugeführte" Kohlenhydrate, die ich aus kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln zu mir nehme, also nicht das was noch im Magerquark drin ist oder sonstiges, belaufen sich an Trainingstagen auf etwa 150 Gramm +-. An trainingsfreien Tagen versuche ich zumindest unter 100 zu bleiben. So.. das gilt für einen Kaloriensatz von 2000 kcal und der bedeutet knallhart: Diät.

Auf KH´s achten ist meine dauerhaft saubere Ernährungsform und nicht nur meine Diät. Ich schaue einfach, dass die oben genannten Relationen bei einer ausgeglichenen Kalorienzufuhr trotzdem einigermaßen erhalten bleiben. Das Timing für die KH´s und die Auswahl der Lebensmittel bleibt dabei gleich. Das hat sich für mich als am vernünftigsten herausgestellt.

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11.06.2009, 19:37

Ich persönlich bezweifle nur stark, dass das überhaupt was bringt. Für mich macht es keinen Unterschied ob jetzt "Drecks"-Nahrung oder nicht...man siehts höchstens am Wasser ziehen...aber nach einer Woche sauber essen hat sich auch das Thema.

Eigentlich ernähre ich mich auch null anders als andere westlich-bürgerlichen Leute. Essen wenn man Hunger hat...nur mit mehr EW. Da ich durch das Körpergewicht ja automatisch mehr Hunger habe, ist auch das Essen kein Ding.

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11.06.2009, 20:06

Wenn ich so essen würde, wie mir das superklasse schmeckt, würde ich vielleicht 50 Jahre alt werden viel älter aber nicht. Der Mensch prallt einfach auf ein Überangebot von Speisen, die hochkalorisch sind und nicht seiner Natur entsprechen. Sich in so einer Welt adäquat zu ernähren, ist eigentlich nur mit Einschränkungen notwendig. Wenn man einen Höhlenmenschen durch eine Fressmeile schickt, weiß der auch nicht mehr wo oben und unten ist, und frisst in sich rein, bis er nicht mehr kann. Aber da der Mensch heutzutage eben nicht nur von Mahlzeit zu Mahlzeit denkt, sondern neben Überleben auch Langlebigkeit erreichen will (was nicht seiner Natur entspricht).
Kurz gesagt ist der fressende Affe in jedem von uns einfach überfordert mit der heutigen Ernährungssituation des Überfluss. Deswegen geht meiner Meinung nach eben nicht alles von selber.

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