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1

14.08.2009, 19:35

Karriere (Forum)

Guten Abend liebe Eisensportler...

Auch ich werde bald ein Student (der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre) sein sein... *ver*
Über wirtschaftliche Themen beschäftige ich mich schon seit längerem, genauso wie über Themen die mit dem beruflichen Vorankommen zu tun haben. So bin ich leidenschaftlicher "Karriere" Leser, und auch andere Blätter kommen meist nicht zu kurz.
Woher das Interesse an Karrierethemen kommt weiß ich leider auch nicht, sicher bin ich mir allerdings darin, dass ich seit ca. 1-2 Jahren (vllt. auch schon seit 3) kein "normales" Interesse mehr daran hab, sondern ein überdurchschnittlich hohes. Man könnte mich auch als karrieregeil betiteln und würde damit nicht falsch liegen.
Beruflicher Erfolg steht für mich wohl zur Zeit definitiv an höchster Stelle (leider, denn manchmal denke ich mir oft, dass das wohl nicht so sehr Sinn und Zweck eines Lebens sein sollte). Leider lässt sich die Einstellung zu manchen Dingen aber auch nicht so ohne Weiteres umändern, darüber hinaus hätte ich auch nichts dagegen später mal eine Top Position zu besetzen.
Ich möchte mich hier in diesem Thread mit euch über die Karriere ansich unterhalten, Karrieren von anderen interessanten Leuten, was sie gemacht haben, warum, was ihr für euch macht/euren Lebenslauf und warum. Was ist für euch essentiell für eine erfolgreiche Karriere, was macht ihr beruflich, bzw. was studiert ihr, wo, warum und was möchtet ihr später in eurem Leben erreichen.
Ich denke ihr habt es schon herausgehört, dass ich jetzt nicht gerne darüber diskutieren möchte, ob es moralisch nicht bessere Ziele im Leben gibt als die "weltlichen".
Ich will harte Fakten und bitte kein Psychogelaber ("du brauchst vor allem Glück" - "ach ne!?").
Auch über andere Sachen würde ich mich gerne unterhalten. Was wären eure beruflichen Ziele? Welche Unternehmen reizen euch und warum? Wie steht ihr zu Global Player vs. KMU, wie wichtig ist euch die Reputation eurer Hochschule, wollt ihr ins Ausland, wenn ja warum und wohin, was erwartet ihr euch davon? etc. pp.

Jetzt hoff ich mal, dass ich nicht auseinander gerissen werd mit meinen oberflächlichen Zielen die ich verfolge KK-)

mfg mott

2

14.08.2009, 19:44

Momentan in den Staaten leben tu ich für meinen Lebenslauf macht sich immer gut sowas und vermutlich auch hier was gescheites studieren

3

15.08.2009, 17:25

Also man muss sich im Job entscheiden, ob man "Spaß" haben möchte, oder ob man hoch hinaus möchte. In meinem Job ist es leider so, dass man sich teilweise extrem beim Chef einschleimen muss, um schnell weit und hoch zu kommen.
Da ich aber kein "Arschkriecher" bin, habe ich mich für den Spaß entschieden. Mit Spaß meine ich jetzt nicht, dass ich nicht sauber und engagiert arbeite, sondern einfach meine Arbeit sauber machen, aber keinem in den Arsch kriechen.

4

15.08.2009, 19:03

Spaß = Engagement = hoch hinaus ;)

Mit der Arbeit tut man sich ja auch ein Stück selbst verwirklichen und da ist es doch sehr wichtig das einem die Arbeit liegt und man sie gerne macht!

Für mich ist die Arbeit eine Art Lebenswerk. Entweder möchte ich eine Firma hochziehen die sich fest Integriert und für meine späteren Generationen auch noch den Broterwerb sichert oder wenn es schief geht, bis dahin zumindest so viel Geld erwirtschaften das es für ein paar Immobilien reicht und man sich ein stück finanziell Unabhängigkeit schaffen kann.
Wenn du dümmer und langsamer bist als ich und dann auch noch gut schmeckst,
dann ess ich dich!

jay

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5

15.08.2009, 20:10

Ich studiere jetzt dann wohl BWL, unterscheidet sich aber etwas von dem in Deutschland üblichen. (Ich geh nach St. Gallen)


Vom Job her, ich möchte Geld verdienen, so dumm es klingt hat das für mich hohe Priorität. Sonst meine Würde nicht verlieren und halt Spass haben, nach Möglichkeit mehr als die kleine Buchhaltung machen. We shall see.

6

15.08.2009, 20:59

Herule, hättest du mal Lust bisschen genauer über den Start deiner neuen Firma zu erzählen (hoffe dass ich jetzt nix falsches sage...)? Wie geht man an die Sache ran? Hast duPartner etc. die dir gewisse Parts abnehmen usw.? Wie stehen die Risiken, wie wägst du sie ab usw.?

@jay: Naja, wenn du an die HSG gehst, sollte das mit dem dicken Job auch gut klargehen. Die Hochschule hat eine ziemlich hohe Reputation. Da ich gerade genau beim gleichen Schritt bin wie du (Studium fängt an), wie liefs bei dir bisher? Schon immer jemand gewesen, der sich viel engagiert (sozial, wirtschaftlich, politisch), schon immer sehr gute Noten gehabt, oder warst du eher das Gegenteil, der dann Ehrgeiz beim Test in SG entwickelt hat?

Würde mich alles sehr interessieren.

mfg mott

jay

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7

15.08.2009, 22:06

Politisch extrem interessiert, wirtschaftlich auch. Bin seit ich 14 bin täglicher Zeitungsleser, Süddeutsche Zeitung und gelegentlich FAZ.
Sonst war ich eigtl immer recht faul. Bin aber rel. gut begabt um Sprachen zu lernen und auch in Mathe rel. gut. Hab vorm Abi mich hingesetzt und ordentlich was getan. Anfang 13te gecheckt, dass es so nicht weitergeht wenn ich mal was werden will. War Ende der 12ten so auf 2,9 Schnitt-technisch und habs dann doch noch auf 2,1 gezogen durch 13te und Abi. Wäre mehr drin gewesen, aber ich war halt zu dumm und unreif um es zu peilen.

Hatte schon immer Ambitionen in die Wirtschaft zu gehen, hab dann auch den HSG Test gemacht, aber nicht gedacht dass ich es schaffe. War dann aber unter den Top 10 der Bewerber, insofern ghe ich mal davon aus, dass ich doch nicht so dumm bin wie ich angenommen habe :D

Nochmal zu den Noten: Lernfächer haben mich gekillt, v.a. Physik, Musik, Religion, Geschichte. Gepunktet habe ich extrem in Mathe, Englisch, Wirtschaft, Sozialkunde.
Habe aber jetzt für das Studium vor, ordentlich ranzuklotzen und mögliche Störfaktoren weitgehend zu eliminieren, sprich übermässiges vorm PC sitzen.

Achja, nicht dass mein Post mit dem Geld falsch verstanden wird. Ich leuge gelegentliche sozialdarwinistische Züge nicht, aber bin auch nicht gewissenlos.

8

15.08.2009, 22:26

Ich glaube mir gehts ziemlich ähnlich wie dir. Ich musste für meine (durchschnittlichen) Noten immer ordentlich lernen und habs auch oft gemacht, aber geklickt im Kopf hats erst gegen Abi in der 13. . Dementsprechend ist mein Abi 0,3 NP schlechter als deins ausgefallen. Das hat mir etliches verhagelt in Sachen Zusagen, wobei ich mich jetzt auch nicht sonderlich beschwer.
Von der HSG hab ich vorher auch schon gewusst, mich aber nicht getraut zu bewerben (Schweiz hat bisschen ein Bonzenklischee bei mir in der Familie --> Lebenshaltungskosten usw.) und dann wars auch schon zu spät. Vielleicht hät ichs aber auch gar nicht geschafft...Aber so ist das nun eben.

9

16.08.2009, 01:17

Politisch extrem interessiert, wirtschaftlich auch. Bin seit ich 14 bin täglicher Zeitungsleser, Süddeutsche Zeitung und gelegentlich FAZ.
Sonst war ich eigtl immer recht faul. Bin aber rel. gut begabt um Sprachen zu lernen und auch in Mathe rel. gut. Hab vorm Abi mich hingesetzt und ordentlich was getan. Anfang 13te gecheckt, dass es so nicht weitergeht wenn ich mal was werden will. War Ende der 12ten so auf 2,9 Schnitt-technisch und habs dann doch noch auf 2,1 gezogen durch 13te und Abi. Wäre mehr drin gewesen, aber ich war halt zu dumm und unreif um es zu peilen.

Hatte schon immer Ambitionen in die Wirtschaft zu gehen, hab dann auch den HSG Test gemacht, aber nicht gedacht dass ich es schaffe. War dann aber unter den Top 10 der Bewerber, insofern ghe ich mal davon aus, dass ich doch nicht so dumm bin wie ich angenommen habe :D

Nochmal zu den Noten: Lernfächer haben mich gekillt, v.a. Physik, Musik, Religion, Geschichte. Gepunktet habe ich extrem in Mathe, Englisch, Wirtschaft, Sozialkunde.
Habe aber jetzt für das Studium vor, ordentlich ranzuklotzen und mögliche Störfaktoren weitgehend zu eliminieren, sprich übermässiges vorm PC sitzen.

Achja, nicht dass mein Post mit dem Geld falsch verstanden wird. Ich leuge gelegentliche sozialdarwinistische Züge nicht, aber bin auch nicht gewissenlos.
ohne jetzt diffamierend rüberkommen zu wollen, was hat tägliches zeitunglesen mit politischem engagement zu tun? was hat 2,1 mit nem sehr guten notendurchschnitt zu tun? zu der anderen geschichte, was hat ne uni mit guter reputation mit dem kommenden werdegang zu tun? klar, ist eine uni mit guter reputation immer ne nette sache, aber lernen musst du selbst für dich und das kann dir keine noch so gute uni abnehmen.
generell: ich denke, man muss den studiengang studieren in dem man spaß hat, denn spaß führt zu engagement und das zu guter leistung ;)

jay

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10

16.08.2009, 04:08

Hab ich behauptet, dass 2,1 n guter Abischnitt ist? Abgesehen davon, dass weder ich es behauptet habe noch mott es irgendwie erwähnte ist in meinen Augen überhaupt kein guter Abschluss. Is Mittelfeld und mit mässiger Intelligenz und ordentlichem Aufwand gut zu machen. Mott wollt ja wissen wie ich schulisch war. Die Reputation einer Uni ebnet dir den Weg in gute Jobs, evtl. Abwerbungen etc. Connections und Networking sind alles, kann mehr wert sein als dein Schnitt. Kannst dir aber eigentlich denken. Wenn du viele Leute um dich hast die später in nem ähnlichen Gebiet tätig sind und ambitionierter als der Durchschnitt sind hast ne bessere Ausgangsbasis als als BWLer an ner Geisteswissenschaften-Uni.

Zitat

was hat ne uni mit guter reputation mit dem kommenden werdegang zu tun
Gegen Abgänger von EBS, LSE o.Ä. haste keine Chanche wennst von ner "no-name" uni kommst. Das ist jetzt keinesfalls abwertend gemeint, aber wenn der direkte Vergleich zwischen 2 Bewerbungen steht sollte klar sein was die Reputation nützt und inwieweit sie damit auch den Werdegang beeinflusst.


Sonst war BWL und Mathe eigentlich immer meins, daher auch die Studiengangwahl. Man kann schon sagen, dass ich das lerne was mir bisher auch gut gefallen hat und ich denke/hoffe, dass es mir Spass machen wird. Wenn nicht brech ich ab. Eine Notlösung weil ich nicht wusste was ich machen soll, war es auf keinen Fall.

Bzgl. politisches Engagement. Hab vllt. die Frage falsch verstanden. Bin halt politisch gebildet, aber nicht wirklich aktiv. Meide bewusst jegliche Mitgliedschaft in Parteien habe aber einige Kumpels die bei den Julis und der JU sind. Mich reizen die Themen da und die zusätzliche Bildung sowie der Einsatz für eine Partei schon, im Moment überwiegt aber die Angst mich zu sehr beeinflussen zu lassen.. Politische Karriere kommt für mich eh nicht infrage. Bin denke ich nicht kompromissbereit genug und mich langweilen diese Reden, Besuche und leeren Versprechungen sehr. Davon abgesehen hab ich keine Ahnung ob ich jemanden dazu bringen könnte mich zu wählen :D

Bzgl Geld und Schweiz, ich hab einiges gerechnet und es kommt im Gesamtpaket auf die selbe Summe raus wie in deutschen Städten. Ich hab mich für München, Mannheim und Berlin interessiert. Berlin wäre eigentlich mein Traum gewesen, aber aufgrund des utopischen NCs nicht machbar, Mannheim auch nicht. Überrascht war ich, dass die Mietkosten in der Schweiz (SG) unter denen in deutschen Großstädten üblichen liegen und somit die höheren Lebenshaltungskosten (bsp. Essen) wieder halbwegs neutralisieren können.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »jay« (16.08.2009, 04:28)


11

16.08.2009, 10:08

gut, ich sehe gerade, dass ich eure aussagen gestern vermischt habe, mea culpa.
war gestern auch nich mehr topfit ;)
denke, dass du dich nich zu sehr auf den studiengang versteifen solltest, da man auch außerhalb des studiengangs gute kontakte knüpfen kann.
ich hab auch immer nach dem ruf geschaut, da ich da auch denke, wenn man den schnitt hat, dann kann man ja auch hingehen. wobei ich denke, wenn du an einer weniger gut bewerteten uni gut bist oder auch überdurchschnittlich gut bist, sollte das auch laufen. aber denke, wenn man so viel ehrgeiz mitbringt, dann sollte das studium auch klappen ;)

jay

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12

16.08.2009, 11:20

kein Thema. Wie siehts bei dir eigtl aus? Was studierste/wo? Was sind deine Pläne, dein Ziel?


P.s. vor 5 Minuten von meiner Großtante wegen dem %$(( Hund geweckt worden. Ich könnt kotzen.

Lucifer

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13

16.08.2009, 11:30

Wenn man einige meiner Thread bei Eisensport/Ironsport zurückverfolgt, aber auch in den hiesigen Bücherthread reinlugt, dann sieht man auch ganz schnell, dass ich mal in einer Phase war, wo ich zwanghaft produktiv sein wollte. Nicht nur, dass ich parallel bis zu 5-6 Bücher zu diversen Themengebieten gelesen habe, nö - hab auch schulmäßig reingekloppt, nebenher gejobbt und trainiert. Mag vielleicht an meinem ADHS liegen, aber wenn ich denn mal wirklich Zeit für mich habe und unproduktiv rumlümmel, kriege ich schnell ein schlechtes Gewissen.

Bin ja gelernter Kaufmann im Großhandel und hab auch viel in der Richtung gelesen. Jetzt, in meiner aktuellen Lage beim Bund, hab ich das Ganze eher einwenig eingeschränkt, einfach, weil man so wenig Freizeit hat. Denke, spätestens nach der AGA, wenn es heißt "rumpimmeln", werd ich wieder voll einsteigen. Es stimmt schon, das ich in der Hinsicht recht "karrieregeil" bin. Es macht mir unheimlich viel Spaß, mir Wissen anzueignen und sozusagen "besser informiert zu sein als mein Gegenüber" - denke vorallem Muskelratte, mein virtueller Zwilling, kann das gut nachvollziehen. Bin auch so schon ein neugieriger Mensch der alles und jeden hinterfragt.
Gibt mir den gewissen Kick, wenn ihr versteht ;) Desweiteren plane ich ja nach dem Bund / bzw. beim Bund noch zu studieren mit dem Schwerpunkt Internationale VWL. Dennoch bin ich relativ unsicher, was meine Zukunft anbelangt und das zerrt schon an meiner Substanz.

"Ein echter Gangsta verbündet sich mit Mutter Natur und setzt auf Futter statt Kur."

jay

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14

16.08.2009, 11:49

Lucifer, warum internationale VWL? Hast du vor evtl. ins Bankenwesen einzusteigen, oder ists einfach nur weil es dich interessiert?

15

16.08.2009, 11:51

Ja Lucifer, kann mich an die Beiträge von dir erinnern ;-).
Weißt du denn schon welche Hochschule es werden soll?
Generell geht es mir so, dass ich meine Zukunft oftmals extrem weit vorraus (im Vergleich zu meinen Freunden zumindest) planen will. Dass später sowieso alles anders kommt und dass sich bis dahin meine Interessen noch fünfmal ändern ist mir schon jetzt klar, komischerweise interessieren mich diverse Master-Studiengänge trotzdem schon. Eigentlich totaler Quatsch, wenn man noch nicht mal im ersten Semester sitzt.
Beim Thema Studienwahl ging es mir genauso. Ich hab mich im Nachhinein wohl deutlich "überinformiert" bezüglich versch. Hochschulen und Studiengänge. Könnte auch locker aus dem Stehgreif 15 private Hochschulen mit Studiengebühren im vierstelligen Bereich euch auflisten, obwohl dass bei mir nie auch nur zur Debatte stand. Fragt mich bitte nicht warum, aber ich könnte mich über solche Themen ewig unterhalten ;-)

16

16.08.2009, 12:32

Vom Job her, ich möchte Geld verdienen, so dumm es klingt hat das für mich hohe Priorität.


Äh, ich finde jetzt nicht wirklich, dass das dumm klingt. Ohne Geld kannste nich wirklich leben. ;)

Lucifer

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17

16.08.2009, 13:47

Lucifer, warum internationale VWL? Hast du vor evtl. ins Bankenwesen einzusteigen, oder ists einfach nur weil es dich interessiert?


Einfach weil die östlichen Märkte derzeit im Kommen sind - nicht nur Asien sondern auch Osteuropa und ich bilingual mit der polnischen Sprache aufgewachsen bin. Hätte kein Problem damit, nach Polen zu ziehen oder ggf. später irgendwas in der Richtung zu machen, wo mir die Sprache zu gute kommt. Hab ja auch die doppelte Staatsangehörigkeit. Und VWL einfach, weil ich gerne globaler Denke, als es in der BWL der Fall ist und ich schon bocklange mit Wirtschaft zu tun habe. Erst Höhere Handelsschule gemacht, dann Lehre als Großhandelskaufmann, dann Abi an der Fachoberschule Wirtschaft und anschließend an der Berufsoberschule Wirtschaft die allg. Hochschulreife. Privat hab wie gesagt auch schon viel gelesen diesbezüglich und ich will einfach das, was ich gerlernt habe, nicht umsonst gepaukt haben, sprich: ich tummle mich schon so lange in dem Bereich, dann will ich es auch zu Nutzen wissen.

An Unis hab ich mich nur rudimentär informiert. Frankfurt an der Oder oder Regensburg sollen in der Hinsicht gut sein. Wenn man mich nach persönlichen Präferenzen fragt, dann hätte ich auch Bock auf Göttingen, da die Uni dort einen guten Ruf genießt und die Stadt auch sehr schön sein soll (ja ich weiß, alles nicht so die Kriterien, die man anlegen sollte aber hey: ich hab die Ausbildung auch nur gemacht, weil es zu dem Zeitpunkt die einzige Option war und trotzdem gut bestanden.). Hinsichtlich dieser Sachen könnte ich an jeder X-beliebigen Uni anfangen ohne mich vorher zu informieren, wie die Lage dort ist - hab ich keine Skrupel. Mein ehem. Wirtschaftslehrer (der hats richtig drauf, hat alles im Leben schon gemacht und erlebt) hat es ähnlich gemacht. Einfach zu einer Hochschule hingefahren, sich angeguckt, was die so bieten und wahllos etwas studiert, was ihm in dem Augenblick als sinnvoll erschien. Ich nenne das: sich dem Schicksal hingeben und treiben lassen. Lief bei mir mehr oder weniger bisher immer so und ich bin auch gut damit gefahren, so makaber es klingt ;)

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jay

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18

16.08.2009, 14:08

Zitat

Einfach zu einer Hochschule hingefahren, sich angeguckt, was die so bieten und wahllos etwas studiert, was ihm in dem Augenblick als sinnvoll erschien. Ich nenne das: sich dem Schicksal hingeben und treiben lassen.
Da hab ich nicht die Eier für, ich mag schon immer planen und informiere mich auch gewissenhaft :)

19

16.08.2009, 19:09

Herule, hättest du mal Lust bisschen genauer über den Start deiner neuen Firma zu erzählen (hoffe dass ich jetzt nix falsches sage...)? Wie geht man an die Sache ran? Hast duPartner etc. die dir gewisse Parts abnehmen usw.? Wie stehen die Risiken, wie wägst du sie ab usw.?

Nun, da ich auch noch vor habe in Südafrika in ne Sicherheitsfirma einzusteigen, hab ich mir hier erst mal noch nen Partner gesucht, der mit 49% in die von mir gegründete GmbH eingestiegen ist. Er hat hier ebenfalls ganz gute Kontakte und wird versuchen die Firma während meiner Abwesenheit schon mal Kostendeckend zum laufen zu bringen. Als erstes musste ich natürlich das Gewerbe anmelden und einen Eintrag ins Handelsregister bekommen. Dann hab ich hier ein kleines Büro gemietet, welches ich gestern gestrichen hab. Nächste Woche sollte dann die Büroeinrichtung, so wie der Mann von der Telekom mit der Telefonanlage kommen. Ein Kumpel arbeitet schon an der Webseite und ich muss eigentlich nur noch Visitenkarten drucken lassen und nen paar Firmenwagen leasen.

In der Dienstleistungsbranche ist es eigentlich recht einfach sich Selbstständig zu machen, man produziert ja nichts und muss somit auch keine Teuren Maschinen oder Produktionsanlagen kaufen.
Später möchte ich in eine spezielle Richtung des Objektschutzes gehen, allerdings ist der Markt dafür noch nicht ganz da. Ich hoffe das die Kriese und die damit einhergehende Kriminalität weiter zu nimmt, dann bin ich in ein paar Jahren gut im Geschäft. ;)
Wenn du dümmer und langsamer bist als ich und dann auch noch gut schmeckst,
dann ess ich dich!

20

16.08.2009, 20:32

Wow. Respekt für den Mut.
War das für dich kein Thema? Ich meine finanziell ist sowas bestimmt nicht so leicht zu stemmen, oder? Wie bist du an die Sache "selbstständig werden" rangegangen? Hast du davor deinen Markt erst ordentlich analysiert?
Warum selbstständig machen und gleichzeitig noch wo einsteigen? Wird das ganze ein Ein-Mann Unternehmen am Anfang? Oder willst du gleich Personal einstellen usw.? Hast du denn schon "Abnehmer", also Kunden für deine Dienstleistung, wenn ja woher?

mfg mott

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