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JD.

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1

27.05.2009, 12:42

Öle - welche sind gut, welche sind schlecht?

Wie die meisten hier wissen braucht unser Körper auch Fette. Die Fette kann man auf die unterschiedlichten Wege über die Nahrung zuführen.
Über Nüsse, Kerne, Samen, Fleisch, Molkereiprodukte oder auch Öle. Da es quasi eine unüberschaubare Menge von verschiedenen Ölen gibt können wir hier im Thread uns mal bissl austauschen - vielleicht kann man ja am Ende einen "Öl Guide" machen.

Welche Öle kann man auf jeden Fall empfehlen?

Welche Öle sollte man eher meiden?
slower than the Jesus's second coming...

Eray

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2

27.05.2009, 13:11

Ich schätze mal, dass man GROB zwischen guten pflanzlichen und schlechten tierischen Fetten unterscheiden kann. Von gesättigten und ungesättigten Fetten müssen wir glaub ich nicht viel sagen.
I SAID I HAD ****ING TURKEY TOO. WHAT ****ING PART OF THAT DOES YOUR SCROTUM-SIZED CRANIUM NOT COMPREHEND?
JUST CAUSE I HAD TURKEY DOESN'T MEAN THAT WAS THE ONLY ****ING THING I HAD.
HOLY ****ING **** IF I EVER SAW YOU IRL I WOULD ABSOLUTELY BREAK YOUR ****ING KNEE CAPS LIKE HOLY **** BRO YOU HAVE NO CLUE HOW MUCH ****ING PAIN I WOULD GIVE YOU.'




Lucifer

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3

27.05.2009, 13:38

Was mir immer arg aufstößt, ist dieses gerade von guten und schlechten Fetten. Hallo? Sowas gibt es im Prinzip nicht. Die Dosis machts! Der Körper braucht ein entsprechendes Vehältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren. Gut, tierische Fette in Unmengen wirken sich sicherlich nicht gesundheitsfördernd aus, insbesondere durch die hohe Konzentration von Arachidonsäure (verengt die Blutgefäße, erhöht die Entzündungsneigung. Linolsäure wird vom Köper in Gamma-Linolensäure umgeformt und Linolensäure (Omega 3) dagegen in EPA und DHA (beide senken die Entzündungshemmung, vermindern die Klebrigkeit von Blutptlättchen und erweitern die Blutgefäße.

Zitat von »wikipedia.de«

Omega-6-Fettsäuren werden meist über die Arachidonsäure – aber nicht immer oder ausschließlich – zu entzündungsfördernden Prostaglandinen verstoffwechselt, Omega-3-Fettsäuren zu entzündungshemmenden.
Linolsäure findet sich überwiegend in Pflanzenölen (also in Mais, Disteln, Sojabohnen, Sesam und Sonneblumen, ergo auch in deren Ölen!)
Linolensäure findet sich zusätzlich zu Sojabohnen in Walnüssen, Weizenkeimen und Leinsamen
Gamma-Linolensäure in Nachtkerzenöl, Borretschöl und auf schwarze Johannisbeerenöl
EPA & DHA in Fisch und Meeresfrüchten und zwar je nach Gehalt absteigend in folgenden Arten:

Hering (reich an EPA)
Thunfisch (reich an EPA und DHA)
Lachs (reich an DHA)
Makrele (reich an DHA)
Heilbutt
Bachforelle
Hummer
Garnele
Hecht
Miesmuscheln

Natürlich sind in den jeweiligen Lebensmitteln beide Arten in einem gewissen Verhältnis vorhanden
Wichtig ist aber, dass man bei einer reichhaltigen Omega 3 Zufuhr auf die Zufuhr von Vitamin E achtet, denn es ist zu vermuten, dass dadurch die Vit. E Speicher geleert werden. Aber da es hier explizit um Öle geht:

Distelöl (75 % Anteil mehrfach ungesätt. Fettsäuren))
Leinöl (72 % Anteil mehrfach ungesätt. Fettsäuren)
Sonnenblumenöl (60 % Anteil mehrfach ungesätt. Fettsäuren))
Maiskeimöl (55 % Anteil mehrfach ungesätt. Fettsäuren)

Zitat von »novafeel.de«

* Omega-6-Fettsäuren wie in Mais- oder Sonnenblumenöl
* Omega-3-Fettsäuren wie in Leinsamen-, Soja-, Walnuss- und Rapsöl, aber auch im Fett von Makrele, Lachs, Hering, Forelle und Thunfisch. Den Omega-3-Fettsäuren werden günstige Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt, wie beispielsweise die Verhinderung arteriosklerotischer Krankheiten.

Zitat von »netdoktor.de«

Fettsäuregehalt verschiedener Fette

Anhand folgender Tabelle können Sie beurteilen, welche Fettart welche Fettsäuren (in Prozent) enhält.
Fettart:

Einfach ungesättigte Fettsäuren (%) | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (%) | Gesättigte Fettsäuren (%)

Olivenöl 76 | 10 |14
Leinöl 18 | 72 | 10
Rapsöl 62 | 3 1| 7
Arganöl
46 | 36 | 18
Schweineschmalz 46 |10 | 44
Maiskeimöl 34 | 53 | 13
Pflanzenmargarine 34 |25 | 41
Sonnenblumenöl 25 | 63 | 12
Butter 25 | 4 | 71
Diätmargarine 25 | 55 | 20
Fischöl 22 | 46 | 32

"Ein echter Gangsta verbündet sich mit Mutter Natur und setzt auf Futter statt Kur."

Muskelratte

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4

27.05.2009, 14:55

Ich achte eigentlich nur auf das O-6 zu O-3 Verhältnis, womit man aus meiner Sicht auch das meiste gewonnen hat.

Über Omega 6 braucht man sich normalerweise keine großen Gedanken machen, da bekommt man genug ab, man sollte nur schauen nicht zu viel davon zu essen. Deswegen eignen sich vor allem Leinöl, Rapsöl und Olivenöl, weil die kein so schlechtes o3-o6 Verhältnis haben. Ich benutze immer Olivenöl zum braten und für Salate. Dazu Fischölkapseln weil ich Fisch nicht mag. Der Rest kommt von "versteckten" Fetten in Fleisch oder von Milchprodukten, Eiern.

Übrigens: pflanzliche Omega 3 Fette sind NICHT besser, sondern schlechter, weil sie nicht so Bioverfügbar sind wie tierische Quellen bei Fettfischen. Soweit ich mich erinnere werden nur 10% der Linolsäuren in EPA/DHA umgewandelt, weshalb sie sich als Quelle kaum eigenen (und meist noch eine ungünstige Ratio aufweisen).
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm

5

28.05.2009, 13:07

letztlich wäre ein omega3 zu 6 verhältnis von 1:3 ideal.

gesättigte fettsäuren sind nicht essentiell und sollten daher auch keine priorität haben. allerdings sind das natürlich die leckeren varianten a la käse etc ;)

6

28.05.2009, 19:18

ich handhabe es immer so:

zum braten: erdnussöl

abends: 1 Esslöffel Leinöl und 2 Esslöffel Olivenöl

zwischendurch: Leinsamen

Omega 6 braucht man eigentlich nicht groß zu konsumieren. Für wichtig halte ich auch immer die Qualität des Öls und den fairen Handel. So unterstütze ich Bio Produkte und achte auf "kaltgepresst" und "extra virgile"
Die KFA Wage ist so zuverlässig, wie der Drogendealer aus dem Hinterhof, der dir versucht Eiweiß zu verkaufen

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