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04.05.2010, 18:37

Periodisierung

46%

Nein (6)

31%

Ja (4)

8%

Ich gebe immer alles (1)

8%

Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt (1)

8%

Theorie - interessiert mich nicht (1)

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Nie davon gehört

Es heißt in der Trainingsliteratur immer, dass man periodisieren soll.

Berücksichtigt ihr das in eurer Trainingsplanung? Wie sieht das dann aus? Macht ihr ganze Zyklen in denen ihr mit dem jeweiligen Ziel der Kraftsteigerung, Kraft-Ausdauer-Steigerung oder Hypertrophie trainiert? Oder legt ihr nur mal ein, zwei Wochen ein milderes Training ein? Oder geht das bei euch dann über mehrere Wochen? Ändert ihr dazu den Trainingsplan?

Richi88

Strongmannovize

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2

04.05.2010, 18:43

periodiesirung findet bei mir nicht statt, vielmehr eine zyklische Gestaltung der Trainingsintensität um ausbrennen zu verhindern.
wenn man stark in gewissen Übungen werden wil, muss man diese auch kontinuierlich im niedrigen wdh bereich trainieren...ausnahmen bestätigen natürlich die regeln.

würde aber auch mit dem primären Ziel Hypertrophie auf Periodisierung weitenteils verzichten.
Der Schlüssel zu Muskelwachstum ist nunmal das Arbeitsgewicht stetig zu steigern, und nicht das gern zitierte " setzen neuer Wachstumreize durch Übungsrotation und Wdh-Wechsel"
everyone wants to be a bodybuilder,but nobody wants to lift that heavy ass weight!!

derwodais

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3

04.05.2010, 18:59

Also bei mir rotieren die Übungen regelmäßig, aber die Wiederholungszahlen bleiben relativ gleich, der großteil meines Trainings hat sich schon immer zwischen 5-12 Wdhlg. abgespielt.

4

04.05.2010, 19:10

Ein simples Periodisieren durch alle Wiederholungsbereiche hat im BB den geringsten Erfolg, denke ich. Der Körper stellt sich ja immer auf einen Wiederholungsbereich ein und dann war's das. Die ersten ein oder zwei Einheiten nach dem Wechsel sind immer ein Schock, aber nach kurzer Zeit geht's dann wieder. Auf lange Sicht bringt einen das nicht voran, denke ich, weil die einzelnen Segmente einfach zeitlich zu weit auseinander liegen.
Letztendlich wird man beim BB immer wieder in einem Wiederholungsbereich landen, der sich um die klassischen Wiederholungszahlen von 8 bis 12 dreht.

Von daher denke ich auch, dass ein langfristig steigender Trend an bewegtem Gewicht wesentlich effektiver ist. Wirft man jetzt noch einen Grundsatz ala "Kleinvieh macht auch Mist" ein und eine Prise Geduld, steht dem hypertrophierenden Erfolg nix mehr im Weg.
Eine nette Hilfe dabei kann die Übungsrotation sein. Sobald man merkt, nur noch mit großen Mühen Steigerungen bei den Wdh oder dem Gewicht zu erreichen, sollte man mal über einen Übungswechsel nachdenken. Das ist meiner Meinung nach schon eher ein anderer Reiz als das Wechseln der Wiederholungsbereiche. Eine neue Bewegung spricht andere Fasern im Zielmuskel und andere Synergisten an, wobei da schon leicht veränderte Abläufe reichen. Dadurch hat man dann wieder eine Bewegung, die man gewichtstechnisch neu ausreizen/ausbauen kann.
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Der Sheriff in seinem Revier

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04.05.2010, 19:50

Ich finde das mit dem ganzen Periodisieren etwas übertrieben. Im Prinzip trainiert man meistens eh relativ schwer und schafft es auch gleichzeitig den Muskel gut zu durchbluten. Man wechselt ja auch mal die Übungen wo man widerum andere Kadenzen benutzt und somit eine etwas längere bzw. kürzere TUT hat. Ich persönlich halte es so dass ich ca. 10 wochen trainiere und anschliesend eine woche pause mache. Die ersten Wochen arbeite ich mit relativ schweren gewichten und wenig wdh. wobei ich zum ende des zyklus immer mehr ITs einbaue bis mein Körper sein maximum gegeben hat und eine Pause braucht. Durch die ITs steigt ebenfalls mein Wdh.Bereich und ich habe eine gute durchblutung im Muskel. Ich denke man sollte nicht so viel auf die Theorie hören (auch wenn ich das ungerne sage), sondern vielmehr auf das eigene Empfinden und die Entwicklung die man durch bestimmte "Perioden" erreicht.


mfg Stefan
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Might

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05.05.2010, 10:13

Ich hab nein angekreuzt, obwohl ich implizit schon so etwas wie Periodisierung mache. Es gibt mal leichtere Trainings, wenn mein Körper nicht mehr hergibt und es gibt harte Trainings, wenn ich alles geben kann. Auch bei mir gibt es ab und an mal eine Woche Pause, aber das wars dann schon wieder mit der Planung.
Den Wdh. Bereich (4-6, 6-8) habe ich nun schon bald ein Jahr nicht mehr geändert und es geht mir gut dabei.