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[Sammelthread] PITT-Fragen

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20.05.2010, 00:28

PITT-Fragen

Bei mir wurde es mal wieder Zeit für eine Planumstellung. Beim Lesen bin ich mal wieder über die Trainingsphilosophie "PITT" gestolpert und habe mir gedacht: Das wolltest du schon einmal testen, jetzt ist es an der Zeit dafür!

Das Buch "PITT-Force Professional Intensity Training Techniques: Professionelles Intensitätstraining von Karsten Pfützenreuter" habe ich mir auch mal besorgt und durchgearbeitet und nun kann es los gehen.

Die erste TE (nach dem Basisplan) habe ich bereits hinter mir. Eine sehr ungewohnte Art zu trainieren. Da muss ich mich erstmal noch rein finden - sowohl was Gewichte wie auch Ausführung und Pausenzeit angeht.

Trainiert noch jemand nach diesem System und kann über Erfahrungen berichten?

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2

23.05.2010, 20:45

Ja, ich trainiere danach.

Sorry, hab den Thread erst gerade entdeckt, obwohl er schon 3 Tage da ist.
Hier im Forum sind mir bisher nur Taifun und ich bekannt, die nach PITT trainieren. WIr führen beide Logs.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, trainierten Barrow und ManuelMMM auch nach PITT und teilweise immer noch ab und zu.

Letzten Sommer hatte ich bereits 3-4 Monate nach PITT trainiert und jetzt wieder seit ca Februar.
Ich komm ziemlich gut damit zurecht. Ich halte mich schon immer an den Basisplan (+ Iso-Ergänzungen) mit 2-3 TEs pro Woche.
Beim ersten PITT-Versuch letzten Sommer waren zum Teil meine Pausen zwischen den WDH zu groß. Deshalb hab ich mir nur angewöhnt die gesamte Satzzeit zu stoppen, um Steigerungen/Verschlechterungen besser bewerten zu können. Im letzten Sommer konnte ich während des PITT-Trainings etwas Körpergewicht zulegen. Brust hat sich auch verbessert. Ich hatte damals übrigens mit PITT gestoppt, da ich umgezog und erst fortgesetzt als ich mir ein Homegym eingerichtet hatte.

Das finden der richtigen Gewichte dauerte bei mir auch einige Wochen. An der Ausführung vieler Übungen feil ich immer noch. Beim KB zum Beispiel benutz ich deswegen relativ niedrige Gewichte.

An welchen Erfahrungen bist du genau interessiert? Hast du auch vor einen Log zu eröffnen?

3

25.05.2010, 12:29

Das finden der richtigen Gewichte dauerte bei mir auch einige Wochen. An der Ausführung vieler Übungen feil ich immer noch. Beim KB zum Beispiel benutz ich deswegen relativ niedrige Gewichte.

Also daran arbeite ich auch noch. Inzwischen habe ich 4 Einheiten nach PITT hinter mir. Dennoch passt es von den Gewichten her noch nicht so richtig.

Was die Übungen angeht: Überzüge - mit was könnte ich die ersetzen? Das ist eine Übung, die mir seit ich trainiere, noch nie wirklich zugesagt hat.

Was mich an Überzüge "erinnert" wäre z.B. diese Übung: http://www.exrx.net/WeightExercises/Lati…rmPulldown.html
Wobei die eindeutig den Rückenübungen zugeordnet wird.

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4

26.05.2010, 21:06

Ja, wenn dir die Übung nichts bringt, ist es wohl am besten sie zu ersetzen.

Aber: Hast du schon verschiedene Varianten ausprobiert? 1 KH, 2 KHs, SZ-Stange, Start mit der positiven Phase (also von unten) oder nur den oberen Rücken auf die Bank legen?
Vielleicht hilft das für ein besseres Gefühl.

Überzüge beanspruchen recht viele Muskeln. Je nach Ausführung, Armlänge oder sonstwas auch verschieden stark verschiedene Bereiche.
Bin mir auch nicht sicher durch was man sie am besten ersetzt. Vielleicht irgendeine eine Rudervariante?

Bin auch nicht so ganz zufrieden mit Überzügen. Manchmal sind sie anstrengender, manchmal weniger. Offensichtlich haben kleinste Unterschiede in der Ausführung große Auswirkung.

5

03.06.2010, 11:39

Ich habe sie mal drin gelassen. Bin aber nach wie vor kein Freund dieser Übung.

Bezüglich der Pausen zwischen den Wiederholungen stehe ich auch gerade auf dem Schlauch. Wie lange sollen die sein? So lange, bis man sich sicher ist, die nächste Wiederholung zu packen? Oder einfach immer nur kurz gehaltene Unterbrechungen?

Richi88

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03.06.2010, 12:30

gibt es keinen festen zahlenwert..so kurz wie möglich,jedoch so lang wie nötig das du die nächste wdh sauber ausführen kannst.
sind die pausen allzu kurz, ist das gewicht zu leicht, bei sehr langen pausen ist es wohl zu schwer.

letztenendes ist aber ohnehin relativ, man versucht ja ständig seine Satzzeiten zu verbessern und das gelingt nur, wenn die Pausen von TE zu TE verkürzt werden.
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03.06.2010, 12:34

Also eine allgemeingültige Zeit lässt sich für die Pausen wohl nicht nennen.
Die Pausen bei den ersten 7-10 wdh sind bei mir nur kurze Unterbrechungen, danach werden die Pausen immer länger, da sonst die darauffolgende wdh nicht machbar wäre.
Die Pausen sind je nach gewählter Übung natürlich unterschiedlich: bei Kreuzheben länger, bei Überzüge kürzer.
Ich habe in meinem Log (link in meinem Profil) auf Seite 4 ein PITT-Klimmzugvideo. Da kannst die Pausenlänge beobachten.

Oder du schaust mal bei youtube nach PITT-Videos. Da gibt es auch einiges.
Wie zum Beispiel das von Peter Baers:

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30.07.2010, 20:50

Weiss wer einen Link, wo Pitt vernünftig erklärt wird?
Danke!
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YoungStar

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30.07.2010, 21:11

http://www.pitt-force.com/buch.html

hier kannste zumindest die Grundlagen lesen, inkl. eines Plans fürn Anfang.
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30.07.2010, 21:16

Super, danke!
Prinzipiell find ich den Ansatz des Systems ja sptize.
Aber der Basic-Plan, ohne extra Bizeps, Trizeps und Schulterübung, ob das mein alter Ego verkraften würde, hmmmm...
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YoungStar

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30.07.2010, 21:18

Meins würds net glaub ich ;)

Hab eh Zahnstocherarme :P

ABer zum Glück stellt sich mir die Frage nicht :P
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31.07.2010, 13:29

Aber der Basic-Plan, ohne extra Bizeps, Trizeps und Schulterübung, ob das mein alter Ego verkraften würde, hmmmm...

Ich habe ihn nach einiger Zeit auch um Trizeps- und Bizepsübungen ergänzt. Kannst ja mal mit dem Basic-Plan anfangen und dann Übungen hinzufügen, falls es zu wenig sein sollte.

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04.08.2010, 11:08

Also was ich noch nicht ganz durchblicke,
man nimmt ein Gewicht mit dem man normal 10 Whs schafft und macht dann 20.
Am Anfang wird man vllt. mal 3 durchgehende Whs machen, dann nach jeder Wh 1-3 Sek pausieren, dann 3-5 sek, usw. aber man sollte nicht über 15 Sek pausieren.

Ok, aber um wirklich eine Orientierung zu haben, müsste man doch auch eine fixe "Satzzeit" festlegen und kontrollieren.
Denn ob durchschnittlich 5 sek. Pause pro Wh in einem Satz, oder 10 sek. Pause, macht sicherlich einen grossen Unterschied, v.a. bezüglich des Gewichtes..

Gibt es sowas wie eine Empfehlung für die gesamte Dauer eines Satzes?
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04.08.2010, 11:22

Zitat

Also was ich noch nicht ganz durchblicke,
man nimmt ein Gewicht mit dem man normal 10 Whs schafft und macht dann 20.
korrekt

Zitat

Am Anfang wird man vllt. mal 3 durchgehende Whs machen, dann nach jeder Wh 1-3 Sek pausieren, dann 3-5 sek, usw. aber man sollte nicht über 15 Sek pausieren.
nein von anfang an wird komplett abgelegt. Keine wdh am stück. Das mit den festen Pausenzeiten kannste knicken wirst du nie einhalten können. Die pausen so kürz wie möglich und so lang wie nötig!


Zitat

Ok, aber um wirklich eine Orientierung zu haben, müsste man doch auch eine fixe "Satzzeit" festlegen und kontrollieren.
Denn ob durchschnittlich 5 sek. Pause pro Wh in einem Satz, oder 10 sek. Pause, macht sicherlich einen grossen Unterschied, v.a. bezüglich des Gewichtes..
das gute bei pitt ist du hast 2 möglichkeiten der Steigerung. Zum einen das Gewicht und zum anderen das verbessern deiner Zeit ergo verkürzen deiner Pausen. Vorallem kommt es stark auf die Übung an. Du wirst mit der zeit ein Gefühl dafür entwickeln wie lange du für einen Satz brauchst.
Schaffst du die 20 wdh gerade so dann verbesserste erst die Zeit. Ich könnte dir jetzt sagen bleib bei übung xy bei der und der Zeit aber im Endeffekt bringt dir das rein garnichts. Das musst du selbst rausfinden. Du wirst selbst merken ok die pausen bei den letzten 5 reps waren viel zu lange das muss besser werden usw. das kommt mit der zeit :)


Zitat

Gibt es sowas wie eine Empfehlung für die gesamte Dauer eines Satzes?
siehe oben =)

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11.08.2010, 18:37

So um den Daumen, als Orientierung zum Einstieg,
wie lange sollte denn in etwa ein Satz Curls, oder Trizepsdrücken dauern?

edit, Antwort unnötig, ich habe die nötige Info in ein paar Logs gelesen, danke.
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