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21

06.01.2010, 20:02

Hört sich doch schonmal ganz gut an!
Jetzt musst du nur geschmeidig bleiben und nichts vom Zaun brechen. Schön vorsichtig rantasten und dann sollte das auch wieder klappen.
Ohne Oberarm bist du oberarm!


Der Sheriff in seinem Revier

22

11.10.2010, 20:21

Und immer noch Probleme mit den Waden...

Eigentlich dachte ich, dass es erledigt sei. Immerhin lief es seit Juni / Juli völlig problemlos. Jede Woche zwischen 30 und 40 Kilometer waren machbar. Aber gestern war es dann so weit: Nach ca. 5 Kilometer "machte die Wade zu" und das Ende des Laufs war gekommen.

Heute bin ich dann mal zum Arzt. Der hat sich die Wand mal zur Hand genommen und direkt festgestellt, dass diese "ganz schön hart" sei. Also Verhärtung hat er ganz klar bejaht. Vermutlich sogar schon etwas über diesen Punkt hinaus. Jetzt soll ich Blut abgegeben um festzustellen, ob ich Kreatin-Mangel habe. Er vermutet etwas in dieser Richtung und möchte es ausschließen, ehe er einfach drauf los behandelt.

Er sprach in diesem Zusammenhang noch etwas von "Creatin-Kinase" - wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Kann damit jemand etwas anfangen? Wikipedia hat darüber zwar einen Artikel, aber so richtig schlau werde ich daraus dann doch nicht.

23

13.02.2011, 22:40

Die Lösung?

Nach über einem Jahr, in dem mich dieses Problem immer wieder aufgesucht und im Training zurückgeworfen hat, scheint sich nun eine Lösung anzubahnen.

Der letzte Arzt, bei dem ich war, hat tatsächlich mal nicht auf irgendwelche Mittelchen und Spritzen zurückgreifen wollen, sondern hat sich die Sache mal in Ruhe zu Gemüte geführt, meine Waden angeschaut, meine Haltung begutachtet und auch meine Füße in Augenschein genommen.

Seine Empfehlung: Beinvenen überprüfen lassen und Einlagen.

Beinvenen sind allesamt top in Ordnung.

Nun habe seit Freitag auch meine Einlagen.

Bei dem Orthopädie-Schuhmacher hat man mir erklärt, dass mein "Fussgewölbe" eingebrochen sei. Dies wiederum führe zu einer veränderten Stellung des Fußes, was wiederum in einer negativen Belastung der kompletten Beine bis hin zum Rücken führen könne. Somit wäre auch mein Wadenproblem zu erklären.

Inzwischen habe ich drei Läufe mit den Einlagen hinter mir und muss sagen, dass ich bislang nicht das kleinste "Zipperlein" in den Waden bemerkt habe. Das ist erstaunlich, da ich noch Anfang der Woche (ohne Einlagen) immer wieder langsam machen musste, da die Waden sich immer wieder mal "meldeten".

Mein Fazit:
So wie es derzeit aussieht, war ich nun endlich beim richtigen Arzt und auch beim richtigen Orthopädie-Schuhmacher. Ich hoffe, dass ich nun endlich wieder richtig trainieren kann und ich nicht ständig von einem Zwicken in den Waden begleitet werde, welches mich Schritt für Schritt bangen lässt, dass nicht gleich wieder der stechende Schmerz zuschlägt und mein Lauftraining danach wieder für Wochen unterbrochen ist.

Und was Ärzte angeht: Da muss man wirklich Glück haben, wenn man einen Guten erwischt. Die meisten testen mal so ins Blaue (ich zahle es schließlich). So kommt es mir jedenfalls vor. Ich war bei mehreren Sportmedizinern und keiner von denen kam mal auf die einfachste Idee, sich die Füße anzuschauen und darin eine mögliche Ursache des Problems zu erkennen. Stattdessen wurde Blut untersucht und sonstige unsinnige Tests gemacht.