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14.05.2009, 22:14

Radfahren und Potenz

Hi,
Als ich letzten mal wieder aufm Fahrradergometer war, anstatt aufm Laufband, ist mir aufgefallen, dass das einem ja doch ein wenig die Eier quetscht. Mir kam daduch die Frage auf, wie Gesund radfahren wohl allgemein für Männer ist. Ich meine einmal gehört zu haben, dass radfahren impotent machen kann. Ist das was dran, weis einer was genaueres? Gibt es irgendwelche Studien? Soweit ich weis litt Lance Armstrong mal an Hodenkrebs. Steht radfahren auch im Verdacht Hodenkrebs auszulösen oder zu begünstigen?

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14.05.2009, 22:21

Also ich habe ein paar Jahre Triathlon gemacht und fahre jetzt auch noch öfter Rennrad. Wenn ich Strecken über 60 km fahre, muss ich ab und zu aufstehen, weil es leicht das Kribbeln zwischen den Beinen anfängt. Aber ansonsten habe ich keinerlei Probleme.
Hier mal nen Artikel zum Thema.

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14.05.2009, 22:44

Danke für den Link, scheint ja echt was dran zu sein. Ich wollt ja lieber radfahren weil mir beim laufen die Knie wehtun.

4

14.05.2009, 22:46

Was hilft, sind Radlhosen mit nem weichen Einsatz zwischen den Beinen. Aber wie gesagt, ich habe keine Probleme.

Muskelratte

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5

15.05.2009, 16:23

Es scheint einen Zusammenhang zu geben. Eine pdf zur Studienlage : http://www.kup.at/kup/pdf/4195.pdf

Zitat

Sinnvoll sind also häufige
Änderungen der Körperposition während des Radfahrens.
Ergänzend dazu ist eine Verminderung der perinealen
Kompression durch eine effektive Sitzposition
sicherzustellen, so daß nur höchstens ein Viertel des
gesamten Körpergewichts auf dem Sattel lastet. Ausgedehnte
Ruhepausen während einer langen und anstrengenden
Fahrradtour sind sinnvoll, um ein peniles
Taubheitsgefühl und eine mögliche erektile Dysfunktion
zu vermeiden. Radfahrern, die auch gerne in der
Halle trainieren, empfehlen wir das „Spinning”, bei
dem während des Trainings viele Wechsel der Körperposition
vollzogen werden.
Sollte es trotz der oben genannten vorbeugenden
Maßnahmen zu gesundheitlichen Einschränkungen
im Genitalbereich kommen, empfehlen wir als Alternative
die Benutzung eines Liegefahrrades, um die Risiken
von Hypooxygenierung des Schwellkörpers und
einer Verminderung des penilen Blutflusses zu vermeiden.
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm

6

12.07.2009, 14:07

Habe auf www.impotenz-selbsthilfe.de auch noch was gefunden:

Zitat

Kann man durch Radfahren impotent werden?
Ja, wenn man intensiv Radsport betreibt (300 bis 400 km pro Woche über mehr als 5 Jahre). Dabei werden durch Druck des Sattels auf Nerven und Blutgefäße Durchblutungs- und Empfindungsstörungen verursacht. Eine von der urologischen Abteilung der Universitätsklinik Köln durchgeführte Untersuchung ergab bei 1786 in Vereinen organisierten Fahrradsportlern ein dreimal häufigeres Vorkommen von Erektionsstörungen als bei gleichaltrigen Nicht-Fahrradsportlern.
Um Erektionsstörungen zu vermeiden, werden in dem unten aufgeführten Artikel von F. Sommer folgende Empfehlungen gegeben:
  1. Die Sattelspitze sollte leicht nach unten geneigt sein.
  2. Die Sattelhöhe sollte so eingestellt werden, dass die Beine nie völlig gestreckt sind.
  3. Alle 10 Minuten sollte eine stehende Position eingenommen werden, um den Blutfluss aufrecht zu erhalten.
  4. Es sollte ein breiter, gut gepolsterter Sattel (Damensattel) verwendet werden.
Man muss also schon ein paar Kilometer aufm Rad zurücklegen, um wirklich Probleme zu bekommen. :)

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