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1

20.12.2011, 13:28

Verhindert eigentlich klassisches Hypertrophietraining die optimale Kraftsteigerung?

Du ich hab mal ne Frage an dich: Verhindert eigentlich klassisches Hypertrophietraining die optimale Kraftsteigerung?

Ein Beispiel: KDK
TE A MO
5x5 BD

TE B MI
5x5 KB

TE A FR
5x5 BD

Vergleich: BB/KDK
TE A MO
3x5 BD + 3 sätze fliegende + 2 sätze butterfly

TE B MI
3x5 KB + 5 weitere Sätze Isos Beine

TE A FR
Siehe MO

Werden meine Kraftleistungen durch zusätzliches Hypertrophietrianing eingeschränkt? Ansonsten wäre es doch sinnvoll einfach ein KDK Programm zu nehmen und hinten noch ein Hypertrophietraining ranzuhängen. Wäre cool wenn du dazu mal STellung nehmen könntest :)

Wenn nicht in deinen Log passt gib mir bescheid dann mach ichs in einen neuen Post
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iMpuLz

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2

20.12.2011, 18:24

So, Titel kann nach Belieben angepasst werden. ;)
Motivation is the stuff that keeps you going every single day. The motivation is on a daily basis,
what are you going to do in order to follow through on that spark? So you’ve lit the match, now what?
It’s that daily motivation of waking up every morning saying: I want to do it, I want to be the best that
I can be because I want to achieve the things that inspire me and make me feel great.

3

20.12.2011, 19:06

Ich wüsste jetzt nicht was gegen deinen Vorschlag sprechen sollte, bin aber auch nicht so der KDK Experte :D

Man könnte ja auch sagen man macht eine TE1a wo man nur auf Kraft geht und in TE1b dann auf Hypertrophie geht.

So würde ich es jetzt wahrscheinlich machen

huthmann

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4

20.12.2011, 19:56

klingt der grundidee ja nahe dem holistischen training..

snackmasters vorschlag würde aber hingegen nicht folgen.. für jedes gesteckte ziel wären dann die pausenzeiten doch viel zu lang.. stichwort superkompensation etc
[Und da steht weiter] Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe. "

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20.12.2011, 20:09

Also grundsätzlich muss man natürlich immer in die eine oder in die andere Richtung abstriche machen, aber diese müssen nicht so hoch ausfallen wie gedacht.

Einen möglichen Beispielplan hast du ja bereits gepostet, wobei mir ehrlich gesagt der Rückentag fehlt aber das ist sicher nur eine unaufmerksamkeit deinerseits gewesen :P

Ganz konkret könnte ein Plan der Kraftzuwachs und Hypertrophie unter einen Hut bringt so aussehen:


Montag Beuge 5*5 +3-5 Sätze Frontbeuge, Beincurls
Mittwoch Bank 5*5 + 3-5 Sätze Flys o.ä, Trizeps
Freitag Heben 3*5 + 6-8 Sätze Lat, Bizeps
Samstag Military Press 3*5+ 6-8 Sätze Seitheben

Was wichtig ist: Muskelversagen sparsam einsetzen, und auf Intensitätstechniken nach möglichkeit ganz aussparen. Wichtig für Kraftgewinn bzw Kraftentwicklung ist ein ausgeruhtes ZNS.
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20.12.2011, 20:22

Was wichtig ist: Muskelversagen sparsam einsetzen, und auf Intensitätstechniken nach möglichkeit ganz aussparen. Wichtig für Kraftgewinn bzw Kraftentwicklung ist ein ausgeruhtes ZNS.
Denke ich auch. Wenn man an beiden Enden Kompromisse, d.h. mittelmäßige Fortschritte in Kauf nimmt, geht das schon.
Mit einem durchdachten Plan wird man da aber auch gut weiter kommen ;)

Madcow 5x5 oder WSB4SB sind z.B. auch Programme, die imho sowohl Kraft als auch nen ordentlichen Masseschub mit sich bringen (können).


Ziele:
Kreuzheben: 200kg (derz. 170kg x 2)
Kniebeugen: 170kg (derz. 150kg x 2)
Clean & Jerk: 110kg (derz. 90kg x 3)
Bankdrücken: 130kg (derz. 115kg x 1 )


Nervt der Helm mit den Hörnern nicht ziemlich beim Schulterdrücken?

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20.12.2011, 23:07

Was wichtig ist: Muskelversagen sparsam einsetzen, und auf Intensitätstechniken nach möglichkeit ganz aussparen. Wichtig für Kraftgewinn bzw Kraftentwicklung ist ein ausgeruhtes ZNS.
Denke ich auch. Wenn man an beiden Enden Kompromisse, d.h. mittelmäßige Fortschritte in Kauf nimmt, geht das schon.
Mit einem durchdachten Plan wird man da aber auch gut weiter kommen ;)

Madcow 5x5 oder WSB4SB sind z.B. auch Programme, die imho sowohl Kraft als auch nen ordentlichen Masseschub mit sich bringen (können).

5/3/1 gibt's auch mit'nem BB-Template.
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- Mark Rippetoe
5/3/1 und Motivationals
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Clean and Jerk: 130kg
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Benchpress: 170kg
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20.12.2011, 23:09

Mach du das mal, dann wirst du voll zur Kante :D


Ziele:
Kreuzheben: 200kg (derz. 170kg x 2)
Kniebeugen: 170kg (derz. 150kg x 2)
Clean & Jerk: 110kg (derz. 90kg x 3)
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21.12.2011, 13:16

okay dankeschön für eure Hilfe :) Also schlussfolgere ich, dass man defakto abstriche in der einen oder anderen Hinsicht hat, wenn man versucht beides zu vereinen. Stimmt übrigens auch mit meiner Erfahrung über ein. Der Plan war übrigens einfach nur kurz ausgedacht um die Idee klar zu machen, ich würde nie nach so einem Plan trainieren :P

Meine neue Erkentnis:
Reine Kraftphasen gefolgt von reinen Hypertrophiephasen müssten ne ziemliche wucht sein. Warum meint ihr sind solche Zyklen so wenig im reinen BB zu finden? Können ja hier mal noch etwas weiter philosophieren :)
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21.12.2011, 14:58

Zitat

Warum meint ihr sind solche Zyklen so wenig im reinen BB zu finden?


ich finde man sieht diese phasen recht oft bei wk-bblern

spricht nichts gegen ne gut geplante phaseneinteilung. Zumal lässt dich die durch den 1 kraftzyklus gewonnene kraft gut auf den hypertrophie zyklus übertragen und was dir schwerere sätze in den rep bereichen ermöglicht.

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21.12.2011, 15:13

gerade das wäre meine Idee. Ich denke so sind enorme Muskelzuwächse möglich. Aber wenn man sich mal umschaut trainiert kaum einer nach so einem Prinzip, sprich z.B. 6 Wochen Kraft 10 Wochen Hypertrophie. Ich habe jetzt schon mehrere reine "Kraftphasen" gehabt und jedes mal wenn ich danach ein paar Wochen auf das reine Hypertrophietraining umgesteigen bin habe ich ziemlich krasse Muskelzuwächse bekommen. Wenn ich mich allerdings in den Foren usw. umschaue sehe ich kaum einen klassischen BB der so ein Prinzip verfolgt?
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21.12.2011, 15:16

Zitat

Wenn ich mich allerdings in den Foren usw. umschaue sehe ich kaum einen klassischen BB der so ein Prinzip verfolgt?


weil halt jeder das super tolle programm YXZ befolgt.

die abwechslung zw kraft und hypertrophiephasen wäre doch nicht kompliziert genug :)

#60

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21.12.2011, 15:41

prinzipiell "schadet" die Maxkraft der Hypertrophie nicht.
ABER ich denke, dass das Problem bei Maxkrafttraining darin liegt, dass man auf sein ZNS aufpassen muss und die Verletzungsgefahr steigt. Wie das mit der möglichen Reizsetzung bei'nem Profi-BB'ler aussieht ist wohl auch nochmal'ne andere Geschichte.
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21.12.2011, 18:52

Reine Kraftphasen gefolgt von reinen Hypertrophiephasen müssten ne ziemliche wucht sein.


Ja. Vor dem letzten KRaftplan, den ich gerade gemacht hab, konnte ich mit Sicherheit noch weniger Gewicht für höhere Repbereiche bei z.B. KH nutzen: von 160x2 auf 162.5x5. Der Kraftzuwachs kann so also super auch für den aufbau genutzt werden ^^


Ziele:
Kreuzheben: 200kg (derz. 170kg x 2)
Kniebeugen: 170kg (derz. 150kg x 2)
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Bankdrücken: 130kg (derz. 115kg x 1 )


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21.12.2011, 19:10

periodisieren ist ja nun nicht wirklich was neues... wenn du mal die vor- und nachteile aufgezeigt haben willst, kann ich dir den beitrag von bambam empfehlen...

http://www.bambamscorner.com/download/periodisierung.pdf

kp, ob ich den hier verlinken darf.. ansonsten kann er gern entfernt werden :)
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21.12.2011, 20:36

Zitat "Oder, mit anderen Worten,
sie kämpfen sich zum Beispiel in einem Maximalkraftzyklus mühsam zu einer neuen Spitzenleistung
vor, um im folgenden Kraftausdauerzyklus den Körper auf eine völlig andere Weise zu belasten, bei
der die vorher beanspruchten Fasertypen aber nur noch einen zu geringen Trainingsreiz bekommen,
um erhalten zu bleiben, geschweige denn weiter zu wachsen. Das Ergebnis ist, daß sie, wenn Sie
irgendwann einen neuen Maximalkraftzyklus beginnen, wieder bei der alten Anfangsleistung beginnen
dürfen. Im günstigsten Fall konnten Sie einen kleinen Teil der gewonnenen Kraft halten. Sie können
sich vorstellen, daß man auf diese Weise nur sehr langsam vorwärts kommt."

Also wenn ich schon so was lese... Das ist ja wieder eine reines schwarz weiß Denken. Ich öffne ja hier keinen Thread weil ich Standardaussagen hören will die jeder schon kennt sondern einen möglichst optimalen Weg finden will der die POSITIVEN Eigenschaften von den einzelnen Trainingssystemen enthält. Z.B. wäre es sicher sinnvoll in den Max-Kratphasen, wie es Richie schon gesagt hat, Hypertrophiesätze einzubauen die nicht bis ans Versagen gehen. Somit könnte man dann auch die anderne Muskelfasern treffen.... wobei das meines erachtens nicht mal notwendig ist aber das will ich hier jetzt nicht auch noch aufführen.
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21.12.2011, 20:58

ich wollte dir damit nur aufzeigen, dass das typische und jahrzehntelang praktizierte periodisieren nicht der weißheit letzter schluß ist.
daher meinte ich auch eingangs, dass ich denkansätze vom holistischen training erkenne... wie im o.a. beitrag vom bambam beschrieben, besteht doch die gefahr, dass man nach abschluss eines zyklus' die jeweils erzielten fortschritte wieder einbüßt.

aber nichts für ungut, wenn du solch standardaussagen nicht hören willst. :sekt:
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21.12.2011, 21:20

Standardaussagen hin oder her....das Problem ist, das Kraft " Lernsache " ist, und alles was man lernen kann, kann man potentiell auch wieder verlernen. Diese Periodisierungsansätze machen daher idT in meinen Augen wenig Sinn, ein Ansatz wie von mir geschildert in dem sich das Krafttraining mit dem Hypertrophietraining ergänz, ist da sinnvoller.


Das Problem liegt hierbei aber weniger in den Fasertypen denke ich, als ganz simpel in der IMK, die geht eben verdammt schnell verloren wenn man ne längere Zeit in moderaten Wiederholungsbereichen trainiert.
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21.12.2011, 23:56

dann stellt sich mir folgender Ansatz: Klassisches Periodisieren allerings mit hypertrophiesätzen die die jeweilige phase begleiten, diese allerdings nicht am Muskelversagen?
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21.12.2011, 23:59

Mal noch ein Beispiel:

Max-Kraftphase
1-5 Wdh. Grundübungen und zusätzlich leichte Sätze im Hypertrophiebereich

gefolgt von:

Hypertrophiephase
8-12 Wdh. Grund und Isos. Die ersten 3 Sätze werden aber auf 1-3 Wdh. geschraubt.

So müssten doch die offensichtlichen Schwächen weg beseitigt sein.
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