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pump0r

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1

19.06.2010, 00:18

Wann haben die Profis angefangen?

Also Jungs,
Ich frage mich schon seit längerem "wann haben die profis (wie ronnie colema, dexter, usw.) <-- sprich die ganz großen, eigentlich zum ersten mal zu solchen Mitteln gegriffen.
Natürlich weiß ich, dass die meisten behaupten "Natural" zu sein, Vermutungen von euch reichen mir auch aus.
Was denkt ihr wie alt die waren, weil oft werden Jugendliche von 16-18 jahren Anabole Steroide versucht einzureden das sie diese nicht konsomieren sollen.
Wenn wir aber davon ausgehen, das diese das potential haben mal mit den ganz großen mitzumischen, ich weiß das es ungesund ist blablabla ^^ aber ich persönlich denke nicht das die meisten profi bodybuilder erst mit 21+ mit dem härteren zeug angefangen haben.
Wenn ich mir z.B. lee priest in jungen jahren ansehe, fallen meine augen bald aus :D, natürlich hat der zu diesem zeitpunkt auch schon lange trainiert, trotzdem bin ich mir nicht so ganz sicher ob er dort noch natural war.

Ich hoffe ihr wisst worauf ich hinauswill :thumbsup:

Flux

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2

19.06.2010, 00:22

Ich denke, dass von denen die meisten in der Tat schon mit 16-18 angefangen haben. Man gucke sich nur mal Arnold in jungen Jahren an. Aber im Umkehrschluss würden die meisten 18-jährigen Stoffer trotzdem nie und nimmer aussehen wie die Elite zu dem Zeitpunkt. Aber gar keine Diskussion, die MÜSSEN trotzdem freakiger Genetik so früh angefangen haben. Der Rest ist halt perfektes Training, konsequente Ernährung und ein unbändiger Wille von Anfang an. Für uns alle ist der Zug doch schon längst abgefahren ;)

pump0r

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3

19.06.2010, 00:30

haha :D naja bin 17 geworden :P :thumbsup:
aber kp ... das is es mir wahrscheinlich garnich wert :P
und die genetik hab ich glaub ich auch nicht haha :D
kannst ja die bilder von mir angucken hahaha :whistling:

Megah

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19.06.2010, 00:56

Auf was genau willst du denn hinaus?
WIllst du denn die ganzen "Strapazen" und "Kekse" auf dich nehmen um Profi-BB zu werden?
Scheiss Leben, aber gute Bizeps!
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pump0r

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5

19.06.2010, 01:01

Also, wenn ich wüsste was ich damit erreichen würde, wär das schon eine überlegung wert.
Weil ich persönlich wirklich mal auf ne bühne will! ... einmal im leben muss man da druf sein :D.
Ich wert jedenfalls weiter natural trainieren, und wenn ich in ein paar jährchen mein limit erreicht habe, werd ich weiter gucken.
Weil von anfang an nein zu sagen, will ich wirklich nicht und ma gucken was wird ^^. :thumbup:

Heiner65

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19.06.2010, 13:58

Oh ja, auf den Bühnen dieser Welt sucht so mancher unserer neuen humanoiden Heranwachsenden den Applaus.
Singen - ja das muss man können. Da helfen keine Kekse, die Konkurrenz ist endlos die Jury hart. Playback und Studiotricks helfen da nur noch bedingt. Wer nichts kann, geht bald wieder unter.
Leistungssport - nun, dafür bedarf es langfristiger Entbehrungen, Ausdauer, körperlicher Voraussetzungen usw. Allerdings darf man da auch nicht mit Keksen nachhelfen.
Motorsport - klar, das nötige finanzielle Geflecht im Background ist da auch nicht zu verachten, um im Profibereich mitfahren zu dürfen.
Bildung - Upps, böses Wort. Was war das doch gleich? Gibts das auf Rezept als Pillen zum Einwerfen auf der Party? Oder kann man sich das zumindest bequem im Schlaf aneignen, so nebenbei. Um dann wirklich als wissenschaftliche Koryphäe Anerkennung und Ruhm zu erlangen. Nee, Bildung ist doof. Und sowas von out. Dafür gibts doch das Internet.
Also bliebe noch das Erschaffen eines beneidenswerten Körpers. Und siehe da, neben etwas stumpfsinniger Schinderei ohne viel Nachdenken geht dann tatsächlich nochwas. Ganz ohne Anstrengung hilft einem die Pharmabranche. Man erstrebt einen Platz auf der großen, angehimmelten Bühne der Krümelmonster. Und andere Jünger schauen zu einem auf: Ahhh, der hat es zu etwas gebracht im Leben. Mein Held!
Und so findet dann auch jener eine scheinbare, scheinheilige Anerkennung in unserer Gesellschaft des schönen, stolzen Scheins.
Und man hat zum Glück doch nicht umsonst gelebt.
Sorry.
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Dorie zu Marlin:"Du kannst doch nicht zulassen das ihm nie etwas passiert, dann passiert ihm doch nie etwas!"

Megah

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19.06.2010, 14:34

@Heiner:
:thumbup:
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Velsh

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19.06.2010, 14:50

stimme ich zu; cool geschrieben :)

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20.06.2010, 12:45

Ich stimme dir auch zu, aber wenn man sich als ein Beispiel mal unseren Arnold ansieht, der hat seinen Sport ja sozusagen als Sprungbrett für seine Karriere genommen!
Und ich denke nicht das er nur eine, so wie du es sagst, "scheinheilige Anerkennung" bekommt/erlangen hat.
Nun ist klar das man sich nicht mit ihm vergleichen kann.
Aber machen wir nicht alle diesen Sport weil wir ihn lieben? ; Und wenn jemand wirkliches Potential hat, und ihm dieser Sport auchnoch etwas bedeutet, find ich dies als einen akzeptablen Grund zu diesen "Keksen" zu greifen.
Und ich denke nicht wirklich das dieses Klischee des, dummen Bodybuilders, wirklich immer zutreffend ist. Es gibt ja auch gebildete Bodybuilder/innen die durchaus auch gute Chancen hatten irgendwo anders ihre Anerkennung zu finden, sich aber bewusst für diesen Sport entschieden haben, weil wie ich vorhin schon erwähnt habe, sie unseren Sport lieben.

Ich hoffe ich hab mich ein bisschen Verständlich ausgedrückt :P

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20.06.2010, 13:00

Gerade, weil ich diesen Sport liebe, greife ich nicht zu Keksen.
Ohne Oberarm bist du oberarm!


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Richi88

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20.06.2010, 13:28

Gerade, weil ich diesen Sport liebe, greife ich nicht zu Keksen.

sehr schöne einstellung...macht dich nochmal um 4 relative einheiten symphatischer :thumbup:

"der weg ist das ziel" 8)
everyone wants to be a bodybuilder,but nobody wants to lift that heavy ass weight!!

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21.06.2010, 12:32

@ Heiner: Hast du super geschrieben (besser könnt ich's auch nicht sagen) :thumbsup: :thumbsup:

... und lass dass "sorry" am ende weg! ist nicht nötig!! Hast vollkommen recht.
Wer auf seine Figur achtet muss auch essen, wenn er keinen Hunger hat. *grill*

13

21.06.2010, 17:41

Die Chance eine Karriere wie Arnie hinzulegen liegt, selbst wenn man bereit ist alles zu tun (in dem Falle stoffen), praktisch bei null. Auch eine nur bruchteilhaft erfolgreiche Karriere wie er wirst du mit Stoff kaum schaffen.
Am wahrscheinlichsten ist, dass du einer von vielen "Hobbystoffern" wirst, die rein gar nichts gewinnen und ihrer Gesundheit schaden.
Solltest du tatsächlich mal auf der ganz großen Bühne landen bekommst du zwar eventuell etwas Geld und ne Menge Anerkennung von BB-Fans (wobei mindestens 3/4 der Menschheit dich einfach widerlich finden werden), aber ausgesorgt hast du damit nicht. Irgendwann kannst du nicht mehr, deine Gesundheit macht nicht mehr mit, kannst mit dem BB kein Geld mehr verdienen, kannst auch kaum einen normalen Beruf nachgehen und endest als Arbeitsloser in der Versenkung. Glaub mir dann bist du lieber ein gesunder Arbeitsloser den keiner kennt, als ein körperliches Wrack das mal seinen Klecks rum abbekommen hat.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Stoffen im BB Berreich für dich wirklich lohnt, ist einfach verschwindend gering.

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21.06.2010, 18:22

Mit Bodybuilding verdient man kein Geld. Die meisten "Profis" freuen sich über einen Pott Eiweiß.

Arnold hat es soweit geschafft, weil er bestimmte Charaktereigenschaften hat. Der Typ hat mit Immobilien, Sport, Schauspielerei und Politik erfolg und das als schlechter Schauspieler- Respekt (und das meine ich ernst). Das hat mit Muskeln herzlich wenig zu tun.

Auf die Bühne geht man aus Idealismus und liebe zu diesem sklavischen Lebensstil, nicht der Karriere wegen. Außer man definiert Karriere als Talkshowgast und Forenheld.
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm

Heiner65

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21.06.2010, 19:28

Vollste Zustimmung, swimming-pool und Muskelratte! Mir gefällt insbesondere der Hinweis auf den "Hobbystoffer". Schon die Fragestellung des threads lässt ja die Absicht vermuten, dass sich doch bitte die Chancen eines Hobbysportlers erhöhen sollten, durch Profi-Doping doch schneller aus dem Hobby-Lager in die Profi-Riege aufsteigen zu können. Vielleicht sollten sich viele Hobbysportler den beschriebenen Werdegang aufmalen und als Poster über die heimische Giftküche hängen.

@Muskelratte: Ich denke schon, dass ein Großteil von Arnies Karriere auf seinen Muskeln beruht. Insbesondere die Schauspielkarriere. Anfänglich ausschließlich aufgrund des Bodys besetzt. Bei den letzten Rollen lockte dann der Name, auch nicht die Schauspielkunst. Alles weitere waren dann Folgen des Schauspielruhms. Eine gewisse Zielstrebigkeit vielleicht als eine seiner Charaktereigenschaften ist dann zwar förderlich, aber nicht ursächlich. Respekt sicher, so wie Muskelratte meint, vor dem Erreichten, nicht vor der Schauspielkunst.

@pump0r: Ich würde auch nie behaupten, dass Profi-Bodybuilder dumm sind. Erstens vermag ich es nicht zu beurteilen und habe schon gar nicht die Kompetenz dazu. Zweitens ist das Stoffen oftmals auch eine Folge der Sucht. Und Süchten können auch hochintelligente Menschen erliegen. Vielleicht ist diese Sucht vielen hier schon einmal begegnet. Die Sucht, noch schwerere Gewichte zu bewegen, mehr Wiederholungen zu schaffen, bessere Muskelausprägungen zu verzeichnen, mehr FFM zu erlangen. Ich meine weniger die Sucht nach Anerkennung von außen, vielmehr die eigene Sucht, in all dem Genannten besser zu sein, als noch vor einem Monat. Nur für sich selbst. Solange man diese Sucht im naturalen Griff hat, ist dagegen sicher nichts einzuwenden. Möchte man aber schneller sein als die Natur, dann wird diese Sucht zum Stoffen führen, dann führt das in eine körperliche Abhängigkeit, die leider überwiegend auf den o.g. physischen und psychischen Abwrackhalden endet.
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