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rocketman

Fortgeschrittener

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21

18.03.2010, 14:06

HIIT bei richtiger Ausführung ist richtig hart. Wenn du beim Joggen "schon" nach 2km platt bist, wirst du mit HIIT nicht glücklich werden. Was ist denn dein Ziel? Kann mir unter "Kapilarisierung" nix vorstellen.

Allgemein würde ich sagen. Kondition bekommst du nur durch Laufen im Sinne von Ausdauertraining. Bei mir ist es so, dass ich mich bei 1mal 30min Joggen pro Woche nicht steigere und meine Zeit (ich lauf immer ungefähr die selbe Strecke) arg von der Tagesform abhängig ist. Will ich mich steigern, muss ich mindestens 2mal die Woche laufen gehn.
HIIT ist wirklich gut, wenn du Fett verlieren willst. Um es aber richtig auszuüben benötigt man eine gewisse Grundfitness. Und nur richtig ausgeübt, d.h. bei jedem Sprint-Intervall an die Grenzen gehn zu können, ist es wirklich effektiv. Natürlich wird es auch deine Ausdauerleistung positiv beeinflussen.

22

18.03.2010, 14:35

Hmm, bin Dienstag angefangen, würde schätzen das es etwa 2,5km sind, wollte demnächst Navi aufzeichnen lassen, dann hab ichs genau:)
Trainiere aber auf nix besonderes hin, wollte durch Kapillarisierung(neue Adern bilden) meinen leicht zu hohen Blutdruck etwas runter regeln und gleichzeitig mit KCal Defizit etwas abspecken.
Meine Ausdauer ist echt im Eimer, kommen also mehrere Faktoren als Grund in Frage wie du siehst :D
(11:23:44) ad89: laut igf geht das bei den frontkniebe​ugen klar, bei den normalen squats isses kritisch
(11:23:44) ad89: und igf ist ungefähr gott
(11:25:44) Diablokiller999: Ja, hab hier auch schon n IGF Schrein
(11:25:51) Diablokiller999: wenn der das sagt, MUSS es stimmen

Richi88

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23

18.03.2010, 14:53

wie der rocketman schon gesagt hat....ohne gute grundlagenausdauer wirst du HIIT nicht wirklich effektiv ausführen können, bzw wirklich keinen spaß daran haben.
wenns dir nur darum ausdauer und kapillarisierung zu verbessern, gehe einfach 2-3 mal die woche locker laufen und versuche dauer und tempo möglichst regelmäßig zu steigern und dich großartig und druck zu setzen :)
everyone wants to be a bodybuilder,but nobody wants to lift that heavy ass weight!!

24

18.03.2010, 15:01

Kapillarisierung ist ja eher ein langsamer Prozess. Von daher denke ich, dass HIIT da eher die Holzhammermethode ist (und bezweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist).

Deine Gelenke, Sehnen, Knochen und Muskeln müssen sich erstmal an die neue Belastung "Laufen" gewöhnen. Bei HIIT oder sonstigen intensiven Lauftechniken nähert man sich bewusst seiner Leistungsgrenze. Die Belastung ist also entsprechend hoch. Ob es also empfehlenswert ist, gleich mit HIIT durchzustarten - fraglich? In Wikipedia findet sich folgender Satz zum Thema Ausdauersport:: "Ebenso dauert es länger als in anderen Sportarten, bis ein Neueinsteiger ein konkurrenzfähiges Niveau erreicht, da die Anpassungsprozesse nur langsam ablaufen."

Es geht nichts über eine gute Grundlagenausdauer (GA1), die man sich mit langen langsamen Läufen holt (das A und O des Laufens). Wenn die mal halbwegs steht, kann man sich immer noch steigern. Aber wenn man bereits nach 2, 3 Kilometern "platt" ist, dürfte ein Intervalltraining sicherlich nicht das probate Mittel sein.

Ich habe in der Vergangenheit für eine Marathonvorbereitung eine Leistungsdiagnostik am Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr mitgemacht. War sehr interessant und da hatte man danach auch was an der Hand, nachdem man sich richten konnte. Leider habe ich keine Ahnung, was sowas in der "freien" Welt kostet und wo man sowas machen kann. Denke aber, dass es recht teuer ist?! Empfehlenswert ist es allemal. Wobei ich mir erstmal Grundlagen schaffen würde. 2,5 Kilometer sind ja nun noch keine "Strecke"... ;)

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass die "Holzhammermethode" langfristig nichts bringt. Gelegentlich überkommt mich sowas auch und ich will nach einer Pause wieder richtig einsteigen und schnell auf ein altes Niveau kommen. Resultate dieses Ehrgeizes: starke Achillessehnenreizungen, Knieprobleme, Wadenprobleme, Zerrungen, Muskelfaserrisse... Inzwischen macht sich bei mir sicher auch langsam das Alter bemerkbar (Regenerationszeit, Verletzungsanfälligkeit). Dennoch kann ich dir nur raten, sowas langsam anzugehen und Grundlagen zu schaffen. Dein Körper dankt es dir und ein durchgehendes Training ist sicher sinnvoller, wie jedes Mal volle Kanne zu geben und dann immer wieder verletzungsbedingte Pausen einlegen zu müssen. Die Achillessehenreizung hat mir damals fast ein halbes Jahr Trainingspause eingebracht. Danach wollte ich wieder durchstarten und habe Sprints eingebaut. Resultat daraus ein Muskelfaserriss der sich von Mitte des Oberschenkels bis ca. Mitte der Wade zog. Das war dann direkt die nächste Zwangspause (und sah wirklich übelst aus... ;) )...