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Might

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18.10.2010, 13:41

Wieviel Einfluss haben Körpertypen, Stoffwechsel sonstige genetische Faktoren?

Schade dass der Spam-Bot gerade nicht hier ist. Hier würde er ganz viel Material finden um mich beim nächsten Forentreffen damit aufzuziehen. ;)
Meines Wissens nach beeinflussen neben Training und Ernährung auch genetische Faktoren das Muskelwachstum. Mich würde interessieren wie stark die Beeinflussung durch folgende Faktoren gegeben ist:

- Körpertyp (ekto, meso, endo)
- Geschwindigkeit des Stoffwechsels
- Regenerationsfähigkeit

Gibt es überhaupt eine Beeinflussung, oder ist das alles Mist, den sich die 60kg Experten einreden, um ihr Gewissen zu beruhigen? Wie stark kann man den einzelnen Faktoren durch eine an BB angepasste Lebensweise (welche?) entgegenwirken? Ich stelle mir diese Frage immer wieder, da es aus meinem Blickwinkel gesehen viele Leute gibt, die sich wesentlich leichter mit Muskelwachstum, als meinereiner. Ich hab mich schon lange damit abgefunden, dass ich einfach mehr Zeit brauche, es geht hier also nicht darum zu jammern. ;) Ich würde hier gerne den theoretischen und auch empirischen Hintergrund diskutieren.

Flux

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2

18.10.2010, 13:54

Ich denke schon, dass da was dran ist. Manche Leute legen einfach schneller an Kraft und Muskulatur zu, egal wie die trainieren oder essen. Wobei ich aber denke, dass jeder Körpertyp Vor- und Nachteile hat. Während ich z.B. wohl nie so ein krasser Schrank werde, muss ich eigentlich kaum auf meine Ernährung achten (ich mach's aber meist schon, dann fühl ich mich besser) und würde austrainiert recht "ästhetisch" aussehen. Mein Trainingspartner isst wie ein 12jähriges Mädchen, hat Kraft ohne Ende, Arme nach einem Jahr Training schon gut über 40cm, aber kriegt seinen Speck halt nicht von den Hüften.

Ist ja auch ganz egal. Ja, es macht Unterschiede. Aber egal, das hält niemanden davon ab, einen für allgemeine Verhältnisse sehr guten Körper aufzubauen. Bühnentauglich ist halt nicht jeder. Aber kann ja auch nicht jeder in der BuLi Fußball spielen. Talent gibt's überall, und beim BB spiegelt sich das halt am deutlichsten in der Genetik wieder.

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3

18.10.2010, 16:22

Deine aufgezählten Arten gibt es alle und sie sind nicht beeinflussbar bzw. nur geringfügig. Ein Mesomorpher wird immer ein Mesomorpher sein und ein Ektomorpher wird auch ein Ektomorpher sein. Durch eine gute Ernährung kannst du allerdings den Stoffwechsel verbessern. Der Hormonhaushalt, welcher schlussendlich für den Muskelwachstum bzw. die Regeneration verantwortlich ist, kannst du so gut wie nicht durch (NORMALE!) Faktoren verbessern.

Schlussendlich sollte man sich aus den oben genannten Gründen keinen Kopf über diese Dinge machen. Was würde es auch einem bringen?!

Für uns sind 3 Dinge wichtig um UNSER maximales bzw. optimales Limit zu erreichen:
-Optimale Ernährung
-Optimales Training
-Optimale Regeneration

Wenn diese 3 Faktoren bis aufs kleinste Stimmen, kannst du dir sicher sein, dass du das Maximum aus DEINEM Körper holst.

PS: Das Wichtigste an dem Sport ist, sich nicht ständig mit Anderne zu vergleichen!
I AM A CHAMPION!!!

Might

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4

18.10.2010, 17:15

Alles was du schreibst ist richtig und mir bereits seit längerem bewusst. Vergleiche werden solange Menschen leben immer passieren, aber wie schon gesagt, mir geht es nicht darum zu jammern, sondern darum die genannten Faktoren besser zu verstehen. Wenn Anfänger sich darüber beschweren, dass sie nicht aufbauen, dann liest man meist, dass sie Ektos wären und dass sie täglich Scheibtruhen voll Nahrung vertilgen und nur Fett, aber keine Muskeln zulegen. Da wird für mein Verständnis viel vermischt, deswegen will ich das für mich geordnet sehen.

Welchen Einfluss haben denn z.B. die Körpertypen? Eine andere Frage dazu: Gibt es diese 3 Körpertypen eigentlich? Können wir jeden hier im Forum eindeutig in eine Kategorie stecken?

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18.10.2010, 17:35

Ich glaube auch das es "Typen" gibt.
Bench ist z.B. doch ein gutes Beispiel für den kräftigen Typ. Er kann z.B. auch mit höherem KFA nicht fett aussehen.

Bauen die kräftigen Typen denn auch schneller auf oder starten sie einfach weiter vorne.
Ich habe z.B. ca. 34kg zugelegt und würde mich ja eher zu den "Schlanken" (zumindest in der Rohform :D ) zählen.


Einen klaren Vorteil haben die kräftige aber den Dünnen – Die Beine.
Es ist einfach was anderes ob sie das Leben vor dem Training 60kg oder 80kg+ getragen haben. Bei jedem Sprint oder Treppengang wurden sie schon mehr trainiert. (Das ist auch eine schöne Ausrede für meine dünnen Beinchen :D )
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6

18.10.2010, 17:49

Ich denke, dass es diese Körpertypen in erster Näherung gibt. Aber wenn man es sich genau überlegt, sind das auch nur Begriffe, die knapp zusammenfassen, was wir alle sowieso schon wissen: Nämlich dass jeder von uns einen anders ablaufenden Stoffwechsel hat.
Bei den einen verbrennt der Körper einfach nur ohne Ende und setzt dabei nicht an, weil er ja seine hohe Stoffwechselrate aufrecht erhalten muss (da sollte man auch mal zur Schilddrüsenkontrolle gehen), bei den anderen läuft alles viel gemächlicher ab, was dazu führt, dass bei einem Überschuss an Energie recht schnell die Fettzellen gefüllt werden (auch da sollte man mal zur Schilddrüsenkontrolle).
Sowas wird hormonell gesteuert (deshalb die Schilddrüsenkontrolle :D) und ist bedingt beeinflussbar, aber nicht grundsätzlich veränderlich. Dazu ist der Hormonhaushalt einfach zu komplex und individuell.
Aus einem Ekto wird kein Endo werden und umgekehrt auch nicht, was jedoch nicht heißen soll, dass ein Endo nicht dürr sein/werden kann und ein Ekto nicht fett.

Der Meso ist soch nur als gut/"normal" laufender Stoffwechsel in die Mitte der zwei Extreme gepackt worden, um das Ganze etwas griffiger zu machen. Eindeutig zuordnen kann man wohl niemanden, lediglich aufzeigen, zu welchem Typ jemand tendiert.
Ohne Oberarm bist du oberarm!


Der Sheriff in seinem Revier

7

18.10.2010, 17:53


Welchen Einfluss haben denn z.B. die Körpertypen? Eine andere Frage dazu: Gibt es diese 3 Körpertypen eigentlich? Können wir jeden hier im Forum eindeutig in eine Kategorie stecken?
nicht jeden, da es auch Mischformen gibts ... sorry .. bin schreibfaul ^^ vllt kommt morgen mehr

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18.10.2010, 17:57

Die Körpertypen sind eine rein subjektive Einteilung ohne Basis. Ursprünglich kommt das Konzept aus der Psychologie...
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung.
Erich Fromm

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18.10.2010, 18:11

Aus einem Ekto wird kein Endo werden und umgekehrt auch nicht, was jedoch nicht heißen soll, dass ein Endo nicht dürr sein/werden kann und ein Ekto nicht fett.
DAS IST GANZ WICHTIG!!!
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Chris

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18.10.2010, 19:26

Ich glaube sogar, dass es gar keine reinen Formen, also endo, ekto, meso, gibt.
Es gibt meines Wissens immer nur Mischformen bei denen das eine eben überwiegt.
Es gibt zum Beispiel einen ekto-mesomorphen Typ welcher zwar von Natur aus recht schlank ist, aber gute Voraussetzungen zum Muskelwachstum mitbringt.

Und Dom: ich hab auch immerhin 20 Kilo zugenommen und bin immer noch dünn :P

Might

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18.10.2010, 20:28

@Da_Sheriff: Ist in deiner Behauptung nicht schon einiges vermischt? Bisher dachte ich immer, dass der Körper (ekto, meso, endo) einfach nur beschreibt wie der Körper gebaut ist. Also ob jemand bedingt durch Knochenbau breite Schultern, etc. hat. Die Sache mit dem Stoffwechsel wird da zwar gerne in einem Atemzug genannt, aber hat meines Wissens gar nichts damit zu tun.

@Muskelratte: Hast du da mehr dazu?

@Destones & Chris: Genau, da gibt es noch die Mischformen. Die sind mir ebenfalls bekannt, nur habe ich sie weggelassen um die Diskussion mehr anzuregen. Das bedeutet also, dass es die Körpertypen gar nicht gibt, sondern nur "Mischverhältnisse"?

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18.10.2010, 20:41

Des weiteren habe ich das Gefühl, dass Mesos meist frühreifer sind als Ektos. Um es anders zu formulieren: diejenigen, denen schon früh ein Bart wächst, bauen meist auch besser auf als die Spätentwickler. Kann die Beobachtung jemand bestätigen?

13

18.10.2010, 20:44

Also z.B. die Türken, die in der 7. Klasse schon nen Schnauzbart haben. :D
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18.10.2010, 20:46

Du bist doch auch einer von ihnen :D

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18.10.2010, 20:46

Jup, zumindest die meisten.
es gibt aber auch dünne Bärtige und breite Babyfaces :D
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16

18.10.2010, 20:46

Ja, Dom, du bist die Ausnahme C-)

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17

18.10.2010, 20:48

soso ich bin also ein Babyface HH--)
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18.10.2010, 20:49

Also z.B. die Türken, die in der 7. Klasse schon nen Schnauzbart haben. :D

Du bist doch auch einer von ihnen :D


Seh ich so aus wie Andi? :D
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18.10.2010, 20:53

Was wenn man nie nen wirklichen Bart bekommt ;(

Desweiteren glaub ich auch net so ganz an diese Formen. Jeder is vom Körperbau der Knochen anders und jeder hat nen anderen Stoffwechsel. Und die Hormone die man als Natural BB hat unterscheiden sich von Mensch zu Mensch zwar, aber auf einen Niveau wo des denke ich fast keinen Unterschied macht, dazu is der Gesamtspiegel zu niedrig. Was sich bei den Keksern ja ganz anders is.
80kg --> 90kg: 80%

KDK 600kg: 75%

:-H Hier gehts zu meinem Log *grill*

„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“
Edmund Burke


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20

18.10.2010, 20:56

Naja: je niedriger der Spiegel im Allgemeinen, desto stärker fallen Unterschiede von Mensch zu Mensch ins Gewicht!