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1

25.06.2009, 15:03

Zu viele Vitamine und Mineralstoffe schädlich?

Da Popeye in nem anderen Thread meinte, dass zu viel Magnesium schädlich ist, mach ich mal diesen Thread auf und bitte um eure Meinungen.
Wie können zu viele Vitamine schädlich sein und wie wirkt sich das aus?

2

25.06.2009, 17:55

Vitamine wie Vitamin C kann man in großen Mengen verzehren, da sie durchs Wasser einfach ausgeschieden werden. Vitamin E dagegen wird ist nur fettlöslich. Wie bei allem was der Körper nicht verwerten kann und nicht ausscheiden kann, kommt es bei einer überdosierung zu negativen Auswirkungen. Durch zuviel Kohlenhydrate wird man dick und durch zuviele Vitamine können giftig sein. Ich muss mal nachschauen welche, was bewirken.
mein Log

3

25.06.2009, 18:04

Also kann man die Aussage "Zu viele Vitamine sind schädlich" nicht pauschalisieren?!

4

25.06.2009, 18:18

Also mal eine kleine Zusammenstellung was ich gefunden hab:
Vitamine und ihre Nebenwirkungen in zu hohen Dosen:
Vitamin C: Ist eigentlich unbedenklich. Falls man Unmengen auf einmal nimmt (ca. 3g) , dann wirkt es abführend und Harnsteinpatienten müssen vorsichtig sein.
Vitamin B: Ist auch unbedenklich
Vitamin A: Übelkeit, toxische Hepatitis, Sehstörungen, Appetitverlust, Kopf- und Muskelschmerzen, Haarausfall und/oder Rötung und Abschälen der Haut. Dafür müsste man das 4-5 fache der empfohlenen Tagesdosis zu sich nehmen. Es ist fettlöslich und wird deswegen nicht besonders gut ausgeschieden. Eine konstante Überdosierung führt zu verstärkter Blutungsneigung.
Vitamin D: Die Produktion von Vitamin D in der Haut durch die Einwirkung von Sonnenlicht wird physiologisch gesteuert. Eine der Möglichkeiten
Vitamin E: Bei Leuten mit chronischen Krankheiten kann es zu einer erhöhten Sterblichkeit führen. Vitamin E wird gespeichert, so besteht die Gefahr, dass man auf Dauer mit leichter Überdosierung schwerere Folgen zu erwarten hat.

Für Kinder, schwangere, kranke und alte Menschen, gibt es noch mehr Nebenwirkungen
mein Log

5

27.06.2009, 01:52

Vitamin A: Übelkeit, toxische Hepatitis, Sehstörungen, Appetitverlust, Kopf- und Muskelschmerzen, Haarausfall und/oder Rötung und Abschälen der Haut. Dafür müsste man das 4-5 fache der empfohlenen Tagesdosis zu sich nehmen.
Also hat Vitamin A die schlimmsten Folgen. Aber wer nimmt denn bitte das 4-5 fache der empfohlenen Dosis zu sich?


Vitamin E: Bei Leuten mit chronischen Krankheiten kann es zu einer erhöhten Sterblichkeit führen. Vitamin E wird gespeichert, so besteht die Gefahr, dass man auf Dauer mit leichter Überdosierung schwerere Folgen zu erwarten hat.
Also is das bei gesunden Menschen eigentlich unbedenklich, oder trifft der zweite Satz auch auf gesunde Menschen zu? Was sind das für schwere Folgen?

Lucifer

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6

27.06.2009, 12:55

zu Vit. A.@flex: Jemand der viel Leber futtert ;)

Das Ding ist ja, dass die Industrie heute alle möglichen "gesundheitsfördernden" Stoffe zu ihren Produkten zupanscht - das geht bei Vitamin C zur Konservierung los und hört bei Vitamin A nicht auf. Manche Leute vertreten hier die Ansicht "viel hilft viel" und schwupp-di-wupp hat man seine Überversorgung.

Zitat von »wikipedia.de«

Aus Pflanzen extrahiertes oder synthetisch hergestelltes Beta-Carotin wird als Lebensmittelfarbe (E 160 beziehungsweise E 160 a, siehe Lebensmittelzusatzstoff) sowie als Beigabe zu Vitaminpräparaten verwendet.[1] Beta-Carotin wird vielen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Butter, Margarinen, Süßwaren, Molkereiprodukten und Limonaden, in teilweise sehr hohen Mengen zugesetzt, um dem Verbraucher das von ihm erwartete Bild der Ware (Farbe) zu bieten.[2] Ansonsten wären beispielsweise Margarinen mehr oder weniger weiß bis hellgrau.

"Ein echter Gangsta verbündet sich mit Mutter Natur und setzt auf Futter statt Kur."

Muskelratte

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27.06.2009, 17:18

Ich denke wenn man unter dem UL (Tolerable upper intake level) bleibt, sollte nichts passieren. Das ist definiert als die Höchstmenge eines Stoffes, den man Lebenslang nehmen kann ohne mit NW rechnen zu müssen.

Im Anhang noch eine Liste mit den relevanten Werten.
(Quelle http://www.wadsworth.com/nutrition_d/spe…-558986-7_C.pdf )

Man muss aber beachten, dass die Erfassung mancher Werte methodisch nicht ganz einfach ist, daher gibt es nicht für jeden Mikronährstoff ULs bzw. RDAs.
Außerdem muss man die normale Ernährung mit rein rechnen, wenn man Supplemente verwenden will.
»Muskelratte« hat folgende Datei angehängt:
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13.05.2010, 20:10

Ich fleddere mal etwas. Aber zum Thema "Vitamine" gab es diese Woche eine Reportage mit neuen Studienergebnissen im TV: "Die Vitaminfalle"

Zitat

Mit Vitaminen tut man sich und seinem Körper etwas Gutes, propagieren nicht nur die Hersteller von Vitaminpräparaten, sondern auch so manche Ärzte. Und wer nicht genügend Obst und Gemüse isst, der kann auf Brausetabletten oder Pillen einnehmen Jetzt aber gibt es alarmierende neue Fakten: Immer mehr Studien zeigen, dass zu viele künstliche Vitamine sogar krank machen und Krebs auslösen können. Was ist dran an diesen Gefahren? 45 Min hat recherchiert.


Edit: Mir gefallen solche Sätze, wie die des Jenaer Professors: "Obst und Gemüse sind gesund, obwohl sie Antioxidantien (Vitamine) enthalten!" (Vitamine und Sport, ab ca. 0:28,45)
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9

14.05.2010, 11:54

Gute Sache, hab mir die Reportage angeguckt und weitere aus der Reihe werden folgen :thumbup:
>>>Log (lesen)

>>>Log (schreiben)


Knackige Muskeln und eine straffe Figur brauchen mehr als nur Salat.
Auch die Eiweißversorgung muss stimmen und das jeden Tag.

Lucifer

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14.05.2010, 12:39

Heiner, was ist heute bitte nicht krebsauslösend?

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14.05.2010, 14:23

Der Kerl, der die Reportage macht, hält bei uns an der Uni Seminare zum Thema "Wissenschaftsjournalismus". Da war ich auch Mal und muss sagen... NE! Ich hatte mit dem Kerl ständig Diskussionen weil der fast nur Reportagen über die böse Pharmaindustrie, Nahrungsergänzungsmittel und Co. macht und alles Pseudo-Investigativ auf zieht. Der meint, ich zitiere sinngemäß, dass Reporter ihre eigene Meinung rüber bringen müssen und objektive Berichterstattung nicht angebracht sei. Sowas ist eine Schande für den Journalismus. Ich bin doch kein Idiot, der eine vorgefertigte Meinung hören will.
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Lucifer

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12

14.05.2010, 14:27

Und das ist das Problem in Literatur: Jeder Hans meint, ein Buch über ein Themengebiet zu schreiben, von dem er meistens keine Ahnung hat. Ist mir verstärkt im politischen Bereich aufgefallen, wo zahlreiche Journalisten sich "erdreisten" gewisse Fachmänner zu sein und in Wirklichkeit in populistischen Gewässern fischen...

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14.05.2010, 16:09

es kommt darauf an ob es ein erlöslich ist. zbs zu viel vitamin E kann zu vergiftung füren. zu viel vitamin C geht ins urin wider raus.

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14.05.2010, 18:06

Und das ist das Problem in Literatur: Jeder Hans meint, ein Buch über ein Themengebiet zu schreiben, von dem er meistens keine Ahnung hat. Ist mir verstärkt im politischen Bereich aufgefallen, wo zahlreiche Journalisten sich "erdreisten" gewisse Fachmänner zu sein und in Wirklichkeit in populistischen Gewässern fischen...
Da hast du absolut recht. Da mischt sich unwissen mit subjektivität und da kommt selten was gutes bei raus.
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14.05.2010, 21:17

Ich finde schon, dass er zumindest einige Wissenschaftler mit ihren, nicht ganz belanglosen Studien zu Wort kommen lässt. Investigativer Pseudowissenschaftsjournalismus sind Galileo &Co. Da werden doch wirklich nur Behauptungen breitgetreten.
Hier "erdreistet" sich zumindest kein Fernsehjournalist, ein Fachmann zu sein, sondern hinterfragt eher kritisch, sicher nicht ganz ohne leicht sensationslüsternen Charme. Das ist legitim und m.E. auch Aufgabe eines Journalisten.
Im übrigen geht es auch hier um das Zuviel an künstlichen Vitaminen, die der moderne Mensch glaubt, für ein besseres Leben supplementieren zu müssen. Es werden ja nicht Obst und Gemüse verteufelt. Deren Wirkmechanismus ist aber wohl weit komplexer, als sie nur als Vitaminlieferanten abzutun. Das war ja aber letztlich der Gedankengang der Pillenindustrie.
Mir gefällt der Gedanke, der sinngemäß im Film geäußert wird, wäre der Mensch auf zusätzliche künstliche Präparate angewiesen, dann hätte sich aber Mutter Natur im Laufe der Evolution schon lange etwas einfallen lassen müssen.
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14.05.2010, 23:29

Es gibt auch evolutionäre Sackgassen und durch unser modernes Leben reicht natürliche Nahrung nicht immer aus. z.B. kann nicht jeder arbeitstätige Mensch Stunden in der Sonne sitzen um genug Vitamin D zu synthetisieren. Und hier gibt es genug Zivilisationskrankheiten, die mit einem Vit D Mangel in Zussammenhang gebracht werden. Das wird aber nicht erwähnt. Warum? Weil Vitaminpillen böse sind und sich das besser verkauft. Das hat einfach nichts mit objektiver Berichterstattung zu tun. Und zum Thema Galileo: schau dir Odysso an, die Sendung macht er auch öfter- das Niveau ist da kein Stück höher.

Das zu viel von einem Stoff schädlich wird, ist mindestens seit Jahrhunderten bekannt. Auch die Studien über zu viele Vitamine sind nichts neues und nur logisch. Aber man sollte einfach Mal beide Seiten beleuchten. Es gibt sinnvolle supplementation, auch für den Großteil der Bevölkerung.
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10.09.2010, 09:20

Wo gibt es eigentlich Infos zu den verträglichen Mengen pro Vitamin was man zu sich nehmen sollte. Es steht ja überall was anderes, ich schlucke zum Beispiel jeden Tag ein Multivitaminpräparat wo z.B. gerade mal 5 Gramm Zink drinnen sind. Es steht auch auf der Packung dass man nur eine Tablette am Tag nehmen soll.
Ich schlucke noch so diverses anderes Zeug (Lachsöl, Zink alleine, Magnesium, so einen rote Beete Saft usw.), da kann man dann gemäß der Angaben auf der Verpackung von einer extrem hohen Überdosierung sprechen.
Eure Meinung zu den Mengen ?
Ciao

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10.09.2010, 11:53

Wenn du abgesicherte und verifizierte Werte haben möchtest, musst du dich wohl an den Empfehlungen der DGE richten - die setzen ihre Werte zwar nicht willkürlich an, aber dennoch wird da viel "rumgeschraubt", je nachdem, welche neusten Erkenntnisse man daraus zieht. Hab z.B. mal gelesen, dass - nachdem man in Lebensmittel XY ungewöhnlich Hohe Mengen der Substanz Z festgestellt hat, die "tägl. Empfehlungen" mal eben raufgesetzt und so ein in Verkehr bringen des Lebensmittels kein Problem mehr war (logischerweise, weil die Werte für die Gesundheitsgefährdung einfach mal angehoben wurden).

Daher bleibts eben fraglich, wie seriös man da ran geht oder welche Richtlinien (amerikanische? europäische? deutsche?) man beachten willl, denn hier gibt es auch starke Schwankungen.

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10.09.2010, 11:58

Also von der DGE halte ich überhaupt nichts, man siehe nur die Makronährstoffempfehlung, komischerweise werden aber die deutschen immer dicker, trotz Annäherung an diese Empfehlung.

Also suche ich eher was seriöses.
Ciao

Marty

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20

10.09.2010, 12:32

Also von der DGE halte ich überhaupt nichts, man siehe nur die Makronährstoffempfehlung, komischerweise werden aber die deutschen immer dicker, trotz Annäherung an diese Empfehlung.
.


Das liegt aber nicht an der DGE sondern weil "die Deutschen" die Empfehlungen gar nicht beachten...ich kenne niemanden, der sich darum schert, was die DGE empfiehlt - die meisten schauffeln nur Dreck, kochen nicht selbst und ernähren sich schlechter, als der Haushund.

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